Eine Weltreise – die Kosten

Nein: Wir haben nicht im Lotto gewonnen und ja: Eine Weltreise ist natürlich nicht gratis. Aber sie muss auch nicht wahnsinnig teuer sein. Es kommt sehr auf verschiedene Faktoren an.

Einerseits kann man eine Reise so planen, dass sie weniger teuer wird indem man einen günstigen Reisestil wählt. Unser Ziel ist es z.B. möglichst viel zu campen (was wir sowieso für die schönste Reiseart halten!) und somit auch oft selber zu kochen . Wir wollen „einfach leben“ (-> dabei könnt ihr jetzt je nach Belieben das erste oder zweite Wort betonen 😉 ).

Zelt

So schön kann günstiges Reisen sein…

Sicher werden wir ab und zu auch einen Ausflug machen oder eine Sehenswürdigkeit besuchen, aber vor allem wollen wir die Gegenden auf Wanderungen erkunden und dies kostet meist rein gar nichts. Dann kann man günstigere Reiseländer wählen: Hier sind wir nicht ganz so konsequent, da mit Hawaii und Australien zwei teure Gegenden auf der Must-do-Liste stehen, aber da wir ja danach flexibel sind, können wir immer noch von unterwegs entscheiden ob wir dann länger in Asien bleiben (günstig!) oder doch noch Neuseeland und/oder z.B. Namibia (teuer!) einbauen. Das Budget für Unterwegs muss also pro Reiseland gemacht werden, wobei man die Kosten ca. vierteln soll: 1/4 Übernachtungen, 1/4 Essen, 1/4 Transport und 1/4 Übriges (Sightseeing etc.). Und dann ca. 20% dazurechnen für Unvorhergesehenes. Ich bin gespannt, ob sich das für uns so in etwa anwenden lässt. Als weitere Spar-Möglichkeit kann man versuchen, die Fixkosten zu Hause möglichst niedrig zu halten. So möchten wir unsere Wohnung untervermieten (leider bisher erfolglos -> Update: hat doch noch geklappt! 🙂 ), wir künden Abos, checken Versicherungen usw.

Andererseits hier einfach mal zur Veranschaulichung, für was man unser Weltreise-Budget für nicht ganz 10 Monate auch noch so ausgeben könnte (nicht auf den Franken belegbar 😉 ): einen günstigen Neuwagen (o.k., zum Teil kosten auch schon nur die Felgen soviel), die Umgebungsgestaltung eines Gartens durch Fachkräfte, 12 Jahre eine Putzfrau, Designermöbel, eine anscheinend durchschnittliche Hochzeit, eine Scheidung, einen Kleiderschrank voll Schuhe und Kleider die man nicht braucht und vieles mehr. Und wer es nun tatsächlich mal nachrechnen möchte: 20 Jahre 1 Päckchen Zigaretten pro Tag (und dabei haben wir mitberechnet, dass das Päckchen damals noch etwa die Hälfte kostete!) Liebe Eltern, erzählt das mal euren Kindern: Nichtrauchen zahlt sich aus :-)!