28. November 2016 Höhlen um Margaret River

Am Morgen geht Michael nochmals an der Redgate Beach surfen, danach haben wir die Qual der Wahl: Welche der sieben Höhlen hier in der Margaret River Region sollen wir nur besuchen? Für zwei Höhlen reicht es heute noch und wir entscheiden uns dann für die Calgardup Cave, welche von der Nationalparkbehörde verwaltet wird, und die Mammoth Cave gleich in der Nähe.
Obwohl wir einen NP-Pass haben kostet die Calgardup Cave Eintritt. Sie verspricht etwas abenteuerlich zu werden, denn wir werden mit Helm und starker Taschenlampe ausgerüstet.
Die Höhle ist dann auch tatsächlich gänzlich unbeleuchtet. Gleich beim Eingang hat es einen kleinen See (nur seasonal) wo sich die Stalaktiten im Wasser schön spiegeln.

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Die Höhlen sind zum Teil recht gross…

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… manchmal, besonders im hintersten Abschnitt der einen Wegstrecke, muss man ziemlich gebückt unter den Tropfsteinen hindurchgehen. Dafür hat man auch den Helm, damit man sich nicht den Kopf anstosst.

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Was man unbedingt machen sollte (falls man das Glück hat wie wir alleine unterwegs zu sein): Ganz am Ende des Weges auf der runden Bank absitzen und die Taschenlampe ausschalten! Es ist hier ABSOLUT DUNKEL! Kein Licht von irgendwoher, das ist schon sehr speziell!
Als wir dann schon fast wieder am Höhlenausgang sind, sitzt auf dem Geländer seelenruhig dieser Frosch, der hier wohl zuhause ist.

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Die zweite Höhle ist dann die Mammoth Cave. Eine der ersten Höhlen, welche hier entdeckt und für den Tourismus freigegeben wurde. Auch sie kostet Eintritt und ist im Gegensatz zur vorherigen Höhle beleuchtet.

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Man kriegt einen Audioguide (auf Wunsch auch auf deutsch) und kann in eigener Regie dieses Höhlensystem erforschen.

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Die Höhle ist auch für die Forschung von grosser Bedeutung, wurden hier doch Knochen und Versteinerungen längst ausgestorbener Tiere gefunden. z.B. von Riesenkängurus, Koalas (die es heute in dieser Gegend nicht mehr gibt)oder Zähne dieses Wesens, welches man hier extra vor dem Eingang in beeindruckender Lebensgrösse nachgebaut hat.

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Ganz am Ende der Höhle dann ein besonderes Phänömen in Tropfsteinhöhlen, ein „Schal“, durch die Beleuchtung besonders schön zur Geltung gebracht.

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Auch diese Höhle war toll, aber die unbeleuchtete hat uns noch einen Tick besser gefallen.

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Am Ende muss man über einige Stufen wieder hinauf ans Tageslicht steigen.

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Übernachten tun wir heute nochmals in Margaret River, dieses Mal in der Stadt auf einem sehr hübschen CG sogar mit Free Wifi.

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