3. Dezember 2016 Ankunft Auckland

Wir hatten einen günstigen Flug direkt von Perth nach Auckland mit Quantas gebucht und kommen am Morgen früh um 6 Uhr Ortszeit an. Der Zoll ist bezüglich frischen Lebensmittel und Campingausrüstung (inkl. Wanderschuhe) genauso streng wie Australien. Aber auch hier gilt: Alles absolut korrekt auf dem Formular deklarieren, dann gibt es eine kurze aber freundliche Befragung, die Wanderschuhe werden auf ihre Sauberkeit kontrolliert und gut ist’s. Im Flughafen decken wir uns im kleinen Visitor Center (in NZ „I-Site“ genannt) mit guten Free Maps ein und beziehen am ATM unsere ersten Neuseeland-Dollars ohne Probleme mit unserer Maestro-Karte. Der Yellow Shuttle vor dem Flughafen bringt uns dann kostenlos zu unserer Camper-Vermietung „Mighty Campers“. Nach einigem Warten und ein paar Videos zum Angucken werden wir zu unserem Camper geschickt. Wir gehen wiederum unsere Checkliste durch und sind gelinde gesagt „not amused“! Weder Kühlschrank noch Wasserpumpe funktionieren und zwei Lichter sind kaputt. Der Camper wurde ganz klar vor Übergabe nicht durchgecheckt! Nach zweieinhalb Stunden und einer Flasche Rotwein als Entschädigung (wir hätten lieber einen funktionierenden Camper gehabt!) können wir dann endlich mit unserer viel zu grossen Kiste losfahren.

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Wir wollten ja eigentlich ein kleineres, wendigeres Gefährt, aber da wir für die Hauptreisezeit anscheinend viel zu spät mit Buchen dran waren, hatten wir noch die Wahl zwischen so wenig vertrauenserweckenden Minibussen wie Hippie-Camper oder eben diesem Ding hier. Wir haben uns schlussendlich für den Mighty Deuce entschieden, weil er „self contained“ ist, das heisst wir können damit gratis auf verschiedenen Plätzen in Neuseeland übernachten und damit Geld einsparen. (Soweit zumindest der Plan, es sollte ganz anders kommen…😠, mittlerweile vermuten wir dass Mighty in Auckland keine Werkstatt sondern ein Weinlager betreibt😆, aber dazu später mehr). Schliesslich starten wir unsere Camping-Platz-Such-Odyssee, denn wir haben gar nicht daran gedacht, dass Samstag ist. Der erste Platz ist ausgebucht, der zweite Platz tut schwierig weil wir zu früh zum Einschecken da sind und zu guter Letzt fahren wir bis Orewa, wo wir dann fündig werden und einen netten Stellplatz bekommen. Das Jetlag macht uns trotz nur 5 Stunden Zeitverschiebung zu schaffen und wir hauen uns erstmal aufs Ohr. Nach einem Nickerchen wird noch eingekauft im Pak’n Safe in Silverdale und dann am Strom die ganze Elektronik getestet. Erst dann gönnen wir uns noch etwas Sightseeing und laufen durch den Campground an den nahen Strand von Orewa.

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Hübsch ist es hier. Ich glaube, auch Neuseeland könnte uns ganz gut gefallen:)!

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