15. Oktober 2016 Broome

Wie immer wenn wir eine grössere Stadt erreichen, gibt es viel zu tun. Und leider müssen wir auch hier wieder Apollo Camper einen Besuch abstatten. Wegen dem Quitschen in den Kurven und dem kaputten linken Rückspiegel schickt er uns dann in eine Garage, wo wir eine gute Stunde mit Warten verbringen. Keine Ahnung was sie gemacht haben, aber Quitschen tut es immer noch, das soll ins aber nicht kümmern, no worries😆. Dasselbe mit dem Rückspiegel: Sollte halten, ist die Aussage. Einkaufen, Volltanken, Wasser auffüllen etc. etc. Nur einen Camera Shop gibts in ganz Broome nirgends. Mein Akku-Aufladegerät für die Kamera ist kaputt und Michael hat es mal provisorisch mit Ducktape geflickt, aber wie lange das hält wissen wir nicht so genau…
Etwas Zeit für Sightseeing in Broome nehmen wir uns aber schon noch. Sehr fotogen ist die südwestlichste Ecke, der Gantheaume Point.

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Bei Ebbe wie jetzt gerade ist, werden schön farbige Felsen freigelegt und der Kontrast zum hellblauen Meer ist herrlich.

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Und in der Ferne sieht man die lange Cable Beach.

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Michael bleibt während meinem kurzen Fotoausflug beim Wagen, denn leider liegen hier auf dem Parking viele Glasscherben von Autoscheiben rum, weltweit ein sicheres Indiz, dass hier Autos aufgebrochen wurden. Danach fahren wir die rote Sandpiste noch weiter.

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Sie ist gut zu fahren, ausser wenn man Abzweigungen zum Strand nimmt, dann wird es sofort tiefsandiger.
Broome hat eine lange Geschichte als Perlenhauptstadt der Welt. Darum ist hier im Zentrum von Broome auch eine Statue eines Perlentauchers zu sehen. Unglaublich mit welch klobiger Ausrüstung die damals tauchten!

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Wir haben den Town Bus in die Stadt genommen (Haltestelle gleich gegenüber dem CG, Kosten: 3A$ pro Person einfache Fahrt). Ein Pflichtbesuch in Broome ist nämlich die Matso’s Brewery, wo man auch gut essen kann.  Matso’s ist im ganzen Land bekannt für seine Spezial-Biere und Michael hat hier die Gelegenheit diese zu testen.

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Nicht schlecht ist das Mango-Bier, das Litschi-Bier ist eher eine Enttäuschung und das Ginger-Bier schmeckt sogar mir richtig gut!:)
Etwas Aussicht aufs Meer hat man auch noch, richtig gemütlich ist’s hier.

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Es steht jedoch heute noch ein weiterer Programmpunkt auf dem Plan: Ein Film gucken im „Sun Pictures“, dem angeblich ältesten Open-Air-Kino der Welt.

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Recht gemütlich in alten Liegestühlen gucken wir „The secret life of Pets“. Den Film finden wir eher Mittelmass, aber das Ambiente ist einfach klasse!

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14. Oktober 2016 Auf nach Broome

Auf dem Windjana Gorge Campground waren diese Nacht zwei von drei Toiletten ständig besetzt…. und zwar von kleinen giftgrünen Fröschli, welche mit Vorliebe in der Klo-Schüssel sassen.😆.
Am Morgen gehen wir noch einmal kurz in die wunderschöne Windjana Gorge.

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Heute wollen wir nach Broome durchfahren. Da können wir uns vorher hier nochmals kurz die Beine vertreten.

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Auf der Fahrt nach Derby sehen wir viele dieser riesigen Baoab-Bäume.

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In Derby müssen wir dann Volltanken und besuchen kurz den Baoab-Prison-Tree. Ein Baum, welcher traurige Berühmtheit erlangte, weil hier Aborigine-Gefangene auf dem Weg nach Derby für die Nacht in den hohlen Baum eingesperrt wurden.

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Viele der Gefangenen wurden dann als Arbeitskräfte zum Beispiel als Perlentaucher missbraucht oder angekettet eingesperrt.
Die Fahrt nach Broome zieht sich dann nochmal und in Broome checken wir auf dem schönen Cable Beach Caravan Park ein. Der Sunset an der Cable Beach ist ein Muss.

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Und nur knapp 10 Minuten zu laufen vom Campground aus. Juhuu, wir sind wieder am Meer! Hier bleiben wir ein bisschen.:) Wir gönnen uns im „Sunset Bar&Grill“ direkt mit Beachblick eine Pizza.

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Und geniessen den herrlichen Sunset und die kühlende Meeresbrise.

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13. Oktober 2016 Windjana Gorge Sunset mit Flughunden

Am Abend dann begeben wir uns nochmals in die Gorge.

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Zum Einbruch der Dunkelheit soll es ein gewaltiges Spektakel geben, wenn nämlich alle Flughunde auf einmal ihre Schlafstätte in der Schlucht verlassen und durch diese Öffnung der Schlucht hinausfliegen.

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Die Krokis ziehen sich dann alle ins Wasser zurück und da die Flughunde im Creek noch trinken müssen, jumpen die Krokis aus dem Wasser in der Hoffnung vielleicht den einen oder anderen Flughund zu erwischen.

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Wir installieren uns mal in unseren Campingstühlen auf einer Sandbank.

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Wir sind aber zu früh dran und so beobachten wir noch Wasservögel, die hier ein gefährliches Leben führen.

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Das Einzige was gewaltig nervt sind auch hier die vielen Fliegen.

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An der gegenüberliegende Wand wächst ein Baum mitten im Felsen.

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Auch ein Känguru wagt sich in die Nähe.

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Wir und die Krokis gross und klein warten geduldig.

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Leider lassen sich die Flughunde wirklich Zeit bis es eindunkelt. So lassen sich keine Fotos machen. Aber das Spektakel ist natürlich grossartig. Hunderte von Flughunden fliegen über unsere Köpfe hinweg und immer wieder hört man es laut platschen, wenn wieder ein Kroki nach einem trinkenden Flughund schnappt. Die Windjana Gorge gefällt uns so gut, wir werden sie morgen früh, wenn es hoffentlich noch nicht so heiss ist, gleich nochmals besuchen.

13. Oktober 2016 Windjana Gorge

Direkt von unserer Campsite aus sehen wir die steilen Felswände der Windjana Gorge. Diese wollen wir nun besuchen.

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Der Eingang in die Schlucht führt durch eine schmale Spalte.

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Dahinter erwartet uns eine andere Welt.

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Viel Grün, Schmetterlinge, Scharen von stimmgewaltigen Kakadus

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Eine mächtige Felswand

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Mit Versteinerungen.

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Und ein Creek, der jetzt zum Ende der Trockenzeit nur noch wenig Wasser führt.

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Aber die Hauptattraktion hier habe ich noch gar nicht erwähnt: Unzählige Freshwater-Krokis! Im Wasser…

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An Land…

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Am Sonne tanken…

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Wir beobachten und werden beobachtet…😆

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Ein Kormoran.

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13. Oktober 2016 Tunnel Creek Nationalpark

Zuerst reservieren wir im Windjana Gorge eine Campsite für die Nacht. Dann fahren wir weiter zum Tunnel Creek Nationalpark.

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Wir erkundigen uns vor dem Abmarsch bei zurückkommenden Wanderer über die Bedingungen und starten dann mit Flipflops und Stirnlampe ausgerüstet. Der Eingang des Tunnels ist etwas schwer zu finden.

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Grosse Felsbrocken scheinen den Weg zu versperren. Man kann jedoch dazwischen hindurchklettern. Hier ist etwas Vorsicht angebracht, damit man nicht abrutscht. Dahinter liegt eine erste grosse kühle Höhle.

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So dunkle Höhlen sind eigentlich nicht so mein Ding und so geht Michael schon mal alleine vorsondieren. Als er nach einer halben Stunde begeistert zurückkommt und mir Familien mit kleinen Kindern entgegenkommen, überwinde ich mich trotzdem.

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Bereits nach der ersten Biegung liegt ein Freshwater-Krokodil auf einer Sandbank im Dunkeln! Die machen Menschen absolut nichts, wenn man nicht eben auf sie draufsteht. Aber darum ist eine Taschenlampe absolut zwingend! Unsere Stirnlampen geben gerade knapp genug Licht. Etwas „gfürchig“ ist das aber trotzdem…😰
Bereits nach kurzem Weg im Dunkeln erreichen wir eine nächste oben offene Höhle.

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Hier ist vor langer Zeit die Decke eingestürzt. Heute ist sie Heimat von unzähligen Fledermäusen, die hier an der Decke hängen.

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Der nächste Abschnitt führt nochmals durch absolute Finsternis und im letzten Teil muss durch etwa knietiefes Wasser gewatet werden. Zuerst leuchten wir alles mit den Lampen ab: Kein Kroki in Sicht! Trotzdem kostet es mich einiges an Überwindung!
Aber es hat sich gelohnt: Der Tunnel endet an einem kleinen malerischen Creek.

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In der Decke hat es ein Loch, durch welches eben die Sonne hineinscheint und wunderschöne Effekte erzeugt.

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Von der Decke hängen mächtige Stalagni.., Stalakti… hmmm einfach Tropfsteine.😆

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Der kleine Creek.

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Ein Wasserwaran im Creek.

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Dann machen wir uns zurück auf den Weg wiederum in die Finsternis.

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Eine Familie hat uns erzählt, dass sie auf dem Weg auch noch im Wasser Krokis gesehen haben. Wir suchen alles ab, aber sehen leider keine.
Der Weg zurück ist genauso spannend wie der Hinweg.

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Michael findet, dies sei eine der spannendsten Wanderungen gewesen, die er je gemacht hat. Ich war jedoch ehrlich gesagt jedes Mal froh, wenn wieder Tageslicht zum Vorschein kam…
Krokis, Dunkelheit, Fledermäuse,

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kaltes dunkles Wasser, brrr… jetzt gehen wir wieder ans Helle, aber auch wieder in die Hitze in die Windjana Gorge.

13. Oktober 2016 Tierleben auf dem Silent Grove CG

Das Tierleben hier auf dem Nationalpark-Campground ist wieder fantastisch. Bereits in der Nacht hat es um unseren Camper herum gewuselt. Heute Morgen entdecken wir diesen besonderen Vogel im Gebüsch.

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Jetzt müssen wir uns dann wirklich langsam ein Bestimmungsbuch kaufen, damit wir die Tiere endlich benennen können! Zumindest dieses Tier hier kennen wir😆. Ebenfalls am Morgen auf dem Campground anzutreffen.

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Auch Nacktaugen-Kakadus sind anzutreffen.

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Als wir losfahren und einen kleinen Bach durchqueren müssen, scheuchen wir einen Wasserwaran auf.

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Er bleibt dann aber stehen und beobachtet uns.

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Die Strecke heute zum Tunnel Creek Nationalpark ist landschaftlich viel attraktiver als gestern und die Strasse (ausser einer schrecklich schwierig zu fahrenden Baustelle) ist in perfektem Zustand.

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Unterwegs grüsst uns auch noch (mit viel Fantasie) Queen Victoria’s Head😆 von oben herab.

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12. Oktober Gibb River Road Teil 2

Heute steht die mit Abstand längste Etappe der GRR auf dem Programm, denn ausgerechnet die Stations in der Mitte der Strecke sind alle bereits geschlossen. Bevor wir abfahren (wir sind früh aufgestanden) erkundigen wir uns nochmals wegen dem Feuer. Die Auskunft: Alles unter Kontrolle, die Strasse ist freigegeben.
Dieser Teil der Strecke ist nicht so nett: Viel Wellblech und viele fiese böse spitze Steinchen. Hoffentlich machen das unsere Reifen mit! Dann sehen wir die ersten Rauchwolken und rundum verbrannte Erde.

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Und dann brennt es tatsächlich gleich neben der Strasse. Aber bedrohlich ist es nicht, nur das Gras brennt und die Flammen erreichen nicht die Bäume.

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Bald darauf sehen wir einen „Dust Devil“, eine Windhose. Hier mit verbrannter Erde wirkt sie besonders imposant.

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Und dann kommt uns mitten im Nirgendwo ein Roadtrain entgegen!

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Es hat übrigens trotz Nebensaison noch erstaunlich viel Verkehr auf der Strecke. Wir fahren zügig durch, denn viel zu sehen gibt es auf diesem Abschnitt nicht. Um den Mittag herum erreichen wir das Mt. Barnett Roadhouse, welches aber eben Mittagspause macht und zu ist. So fahren wir halt schon mal nach hinten in die nahe Manning Gorge.

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Dort erwartet uns ein recht hübscher Badesee. Zum Wasserfall, von dem wir nicht wissen, ob er überhaupt noch Wasser führt, wäre es aber eine 6km lange schattenlose Wanderung hin und zurück. Und der Campingplatz gefällt uns auch nicht besonders gut.

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Da die Aborigine-Community zudem für das Camping hier 45A$ verlangt, für einen staubigen Platz ohne Duschen, und Michael noch fit ist, beschliessen wir auf diesen Stop zu verzichten und gleich zur Bell Gorge weiterzufahren. Dort checken wir auf dem Nationalpark-Campground ein, nun zählt unser in Kununurra erworbener Holiday-Pass und es fallen nur noch die Campinggebühren an.
Wir fahren weiter zur Gorge selbst.

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Auf dem Parking erfahren wir, dass beim Baden eine Schlange gesichtet wurde. Wir laufen die 1,5 km zur Schlucht hinunter, sind jetzt aber alleine hier.

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Dann bin ich wieder Mal die Spielverderberin und dagegen, dass man hier zu einer allfälligen Schlange ins Wasser hüpft und 1,5 Lauf-km und 19 Fahr-km von anderen Menschen entfernt auf schlipfrigen Felsen rumturnt.

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Nun, Spass macht mir diese Rolle auch nicht wirklich, aber die vielen Fliegen und vor allem hier auch vereinzelten lästigen Bremsen überzeugen uns schliesslich beide, es bei ein paar Fotos der wirklich hübschen Schlucht zu belassen.

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11. Oktober 2016 Gibb River Road Teil 1

Nachdem wir lange nicht gewusst haben, ob wir die legendäre Gibb River Road fahren können, waren wir gestern froh als wir vom Visitor Center das O.k. bekamen.

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Die Strasse ist befahrbar, die Flüsse trocken, einzig im Mittelteil ist ein gewaltiges Buschfeuer am Wüten. Dies werden wir etwas im Auge behalten müssen. So bleibt uns ein weiter Umweg auf langweiliger Teerstrasse erspart und wir können uns auf einige Highlights entlang des Weges freuen! Die Gibb River Road zu fahren heisst aber auch: Gut vorbereitet sein! Wir haben Vollgetankt, 50 Liter Trinkwasser an Bord und genug zu futtern, 2 Kanister Reservediesel und 1 Ersatzrad plus Werkzeug (eigentlich werden sogar 2 Ersatzräder empfohlen, aber das kannst du bei Apollocamper vergessen). Zudem haben wir uns bezüglich Road Conditions, Wetter und (jetzt am Ende der Saison besonders wichtig!) offene Stations erkundigt. Was dieses Schild nämlich aussagt: Diesel gibt es erst wieder in 341 km!

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Dann geht es los. Die heutige Etappe ist noch kurz, das Wetter etwas bedeckt.

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El Questro wäre der erste Touri-Magnet auf der Strecke. Nachdem uns aber einige Reisende davon abgeraten haben (zu touristisch, zu teuer->die ganze Anlage gehört mittletweile einem amerikanischen Grosskonzern, der Eintritt beträgt 20A$ pro Person) lassen wir das bleiben.
Die Gegend hier erinnert uns etwas an den Westen der USA.

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Dann folgt der Pentecost River. Normalerweise der Schrecken der Gibb River Road, da es die übelste Flussdurchquerung der Strecke ist, von den Gezeiten abhängig und zudem krokodilverseucht. Hier stauen sich anscheinend zu Spitzenzeiten die Autos, da niemand als Erster hinüber will. Soweit die Schauermärchen😆. Bei uns sieht der gefürchige River so aus…

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Und die Furt ist absolut trocken. Michael ist fast ein bisschen enttäuscht.😆 Trotzdem schiessen wir ein paar Bilder der Überquerung, ist doch die Bergkette im Hintergrund auch ohne Wasser sehr dekorativ.

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Dann erreichen wir unsere Übernachtungsgelegenheit für heute: Die Home Valley Station.

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Eine der wenigen Farmen, welche jetzt am Ende der Saison noch für Gäste geöffnet hat.

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Wir sind jedoch von der Einrichtung beeindruckt. Alles sauber, die Stellplätze sind zum Teil schattig, es hat sogar einen Pool und am Abend können wir in der „Dusty Bar“ (welch passender Name für diese Gegend😆) nicht ganz günstig, aber ausgezeichnet Essen.

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Am Abend vor den sanitären Anlagen machen wir dann Bekanntschaft mit dem schlimmsten importierten Schädling Australiens: Der Cane Toad. Gross, giftig und einfach brrr…

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10. Oktober 2016 Purnululu NP Cathedral Gorge und The Domes

Nur ein paar hundert Meter vor dem Parking Lot zweigt ein Weg ab zur grandiosen Cathedral Gorge. Dieser Abstecher ist etwas kürzer und man sollte ihn nicht auslassen.

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Der Eingang ist noch nicht zu erkennen. In der Schlucht sind dann Treppen in den Fels gehauen und Geländer angebracht.

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Nach relativ kühlem (ist das herrlich nach dieser Hitze ausserhalb der Schlucht!) kurzem Auf und Ab erreichen wir die Cathedral Gorge.

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Könnt ihr Michael oben im Bild erkennen? So gewaltig ist die nach oben offene Höhle!
Es hat hier momentan nur noch ganz wenig Wasser, trotzdem können wir darin Fische entdecken. Wir nutzen die herrliche Kühle und Ruhe hier für eine ausgiebige Rast.

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Auf dem Rückweg drehen wir als Letztes noch die kleine Runde (nur ein paar hundert Meter) des The Domes Trails. Hier kann man nochmals schön direkt den „Bienenkörben“ entlanglaufen.

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Ob die Termiten versuchen den Steinhügeln Konkurrenz zu machen😆?

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Oft sieht man auch Termiten die ihre Bauten den Felsen hinauf errichten. Dieses Konstrukt hier sieht für uns wie ein Drache aus, welcher den den Fels hinaufklettert.

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Nach dieser anstrengenden Tour machen wir uns langsam auf den Rückweg nach Kununurra. Der Elefantenkopf am Wegesrand.

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Wer sich gefragt hat, was Corrugation ist und was das fiese Gerüttel verursacht, hier ein Bild.

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Das geht nicht nur mit der Zeit gewaltig auf die Nerven, sondern wirft hinten im Camper auch jegliches Geschirr (immer vorher alles gut verstauen!) und anderes Gepäck durcheinander. Wir werden richtige (Ver-)Packexperten😆. Nach einer gemütlichen Zmorge/Zmittagrast fahren wir durch nach Kununurra.

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Dieses Mal quartieren wir uns auf einem Campingplatz direkt am See ein. Wie man es bei den Aussies so macht mit BBQ-Grills direkt am Ufer, toll!

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Die Abendstimmung am See ist sehr schön mit hübscher Spiegelung des gegenüberliegenden Ufers im Wasser!

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10. Oktober 2016 Purnululu NP Piccaninny Walk bis zu The Windows

Am nächsten Morgen sind schon wieder andere Vögel, dieses Mal kleine Papageien, am Trinken.

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Oder hier ganz herzige Finken mit weissem Köpfchen.

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Ohne Frühstück (jedoch mit Bananen und Powerriegel im Gepäck) starten wir gleich nach Sonnenaufgang zu unserer Wanderung. Der Anfahrtsweg zum Piccaninny Parkplatz zieht sich bereits…

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… und innerhalb von einer Viertelstunde klettert laut Anzeige im Auto die Temperatur von 25 auf 35 Grad!
So nehmen wir uns zuerst den anstrengendsten Teil vor, bevor es noch heisser wird. Wir laufen die ersten drei Kilometer des Piccaninny Walks bis zu The Windows.

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Hier sieht man nun fantastisch die „Bienenkörbe“ für welche die Bungle Bungles so berühmt sind. Wer den Film „Australia“ mit Nicole Kidman und Hugh Jackman gesehen hat, dem wird diese Gegend bekannt vorkommen.
Am Boden hat es teilweise tiefe Wasserfurchen, momentan ausgetrocknet.

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Ausser uns ist nur ein anderes Pärchen in die gleiche Richtung unterwegs.

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Unser Ziel „The Window“ ist dann nicht wahnsinnig spektakulär. Ein Loch in einem Felsen halt.

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Aber hier ist eindeutig der Weg das Ziel! Und auf dem Rückweg nehmen wir uns auch etwas mehr Zeit.

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Das andere Pärchen läuft noch weiter, was wir uns bei dieser Hitze nicht zugetraut hätten. Hatten die Felsen auf dem Hinweg noch etwas Schatten geworfen, laufen wir jetzt zurück bereits in der brennenden Sonne.

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Die 40° Celsius Marke ist sicher erreicht. Und die Felsen verlocken mit ihrer Form zu vielen Fotos.

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Und die Einsamkeit alleine zwischen diesen gewaltigen Felsen hat auch seinen Reiz…

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