9. Oktober 2016 Purnululu NP Lookouts und Campground

Mehr Wandern liegt heute nicht mehr drin, das Südportal des Parks sparen wir uns auf Rat des Rangers für morgen früh auf. Wir besuchen aber auf dem Weg Richtung Süden zum Walardi Campground noch zwei Lookouts. Von diesem hier direkt im Anschluss an die Echidna Chasm Wanderung sieht man schön in die Ebene hinaus.

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Ein cooler Felsen, der uns einen kleinen Vorgeschmack auf morgen gibt.

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Ein Sunset-Point. Wir wollen aber nicht im Dunkeln erst noch die 19km auf Schotter zum Campground im Süden fahren und geniessen ihn lieber noch jetzt im Hellen.

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Unglaublich, worauf Bäume noch wachsen können…

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Dann erreichen wir den Walardi Campground. Hatte man im Park noch fast das Gefühl alleine unterwegs zu sein, erwischen wir hier nur noch einen der letzten Stellplätze! Ein Teil des Campgrounds ist aber auch geschlossen, weil die Off-Season bereits begonnen hat.

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Entsprechend lebhaft geht es auch an den Wasserhähnen auf dem Campground zu und her. Das wenige Wasser ist begehrt. Wir haben laut Ranger gerade noch 11% Luftfeuchtigkeit hier.

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Auch ein weisser Kakadu weiss sich zu helfen…

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Und ganz besonders toll: Michaels Sperberblick entdeckt im Baum oberhalb unserer Campsite eine Eule, der keine Bewegung in ihrer Umgebung entgeht!

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Ein super Einfach-Campground mit 24A$ für nur mit Plumpsklo zwar etwas teuer, aber mit regem Tierleben. Nicht verpassen!

9. Oktober 2016 Purnululu NP Echidna Chasm

Wir haben viele Leute unterwegs gefragt, ob es sich wirklich lohnt die lange Hin- und Rückreise in den Purnululu Nationalpark (besser bekannt unter dem Namen „Bungle Bungles“) auf sich zu  nehmen und immer folgte eine überzeugte Bejahung.
Also nehmen wir dies in Angriff. Um ca. 11 Uhr erreichen wir den Beginn der ungeteerten Zufahrtsstrasse zum Park und diese 53 Kilometer haben es echt in sich.

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Eine Schotterpiste die in vielen engen Kurven in die Wildnis führt. Zum Teil hat sie schrecklich nervtötende Corrugation dh. Wellblechpiste und wir werden heftig durchgerüttelt. Dazu Schlaglöcher und grosse Steine zum Ausweichen… wie Michael es bekanntlicht!😆

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Dann erreichen wir das Visitor Center, wo hier draussen tatsächlich ein Ranger die Stellung hält und mir auch noch gleich Tipps für die Wanderungen hier im Park gibt. Wir bemerken, dass wir wohl doch nicht zwei Nächte hier bleiben werden, denn die Wanderungen die uns interessieren können wir locker heute Nachmittag und morgen früh machen. Um die Mittagshitze rum ist Wandern hier eine weniger gute Idee. Auf Empfehlung des Rangers hin fahren wir also zuerst in den Nordteil des Parks.
Hier laufen wir den Trail in den Echidna Chasm.

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Bereits der erste Teil ist wunderschön! Hier im Nordteil des Parks sieht man weniger die berühmten „Bienenkörbe“, sondern beeindruckende orangene Felswände und was ich so schön finde: Diese mächtigen Fächerpalmen, die dazwischen wachsen!

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Der Weg führt genau den steilen Felswänden entlang, welche sich zunehmend verengen.
Hier der Eingang in die Schlucht.

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Und der Blick in die Höhe.

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Jetzt geht es in die hohe Schlucht hinein.

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Nach einer Weile ist eine Öffnung erreicht, wo sich die Schlucht wieder etwas weitet.

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Danach sieht es erstmal so aus als würde es nicht mehr weitergehen. Felsbrocken versperren den Weg.

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Nach ein bisschen Gekraxel ist dann aber der letzte Abschnitt erreicht und hier kostet es mich schon einige Überwindung weiter zu gehen, es wird fürchterlich eng.

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Und das hier macht auch nicht gerade mehr Mut☺…

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Der Weg ist aber offiziell sicher und es hat zwei Leitern als Hilfestellung.

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Die erweiterte Stelle sogar mit Bänkli:)…

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Hier die engste Stelle, wo nicht mehr viel Tageslicht bis zum Boden durchdringt.

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Eine tolle, etwas abenteuerliche Wanderung, die man auf keinen Fall auslassen sollte und man gut auch in der heissen Zeit des Tages unternehmen kann, da es in der Schlucht selbst gute 10 Grad kühler ist. Indiana Jones lässt grüssen… 😆

8. Oktober 2016 Mirima Nationalpark (Hidden Valley)

Die 1,5 h Zeitverschiebung kommen uns gerade recht: Wir sind um 5 Uhr tätschwach und nutzen die kühlen Morgenstunden um den kleinen, aber feinen Mirima Nationalpark gleich ums Eck von Kununurra zu erkunden.

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Bereits die Zufahrtsstrasse bietet toĺle Ausblicke. Der Nationalpark kostet 12$ Eintritt, welche an einer Self-Registration per Münz oder Kreditkarte bezahlt werden müssen. Wir werden den Betrag später an unseren Nationalpark-Pass anrechnen können (heute ist Samstag, da hat das Nationalpark-Büro in Kununurra nicht offen).
Der Mirima Nationalpark wird auch der kleine Bruder des Purnuluru NP genannt, den wir morgen besuchen werden.

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Die Wanderungen sind nur kurz, denn der grösste Teil ist wiederum für die Öffentlichkeit gesperrt, da es sich auf für Aborigines heiligem Terrain befindet. Die eine Wanderung führt steil bergauf.

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Der Ausblick ist sehr schön.

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Diese spezielle Gesteinsformation zieht aber alle Blicke auf sich.

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Der Blick am Ende des Trails auf Kununurra ist dann eher unspektakulär. Eine zweite kurze Wanderung führt zwischen die Felsen hindurch.

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Leider endet sie bereits nach kurzer Zeit etwas abrupt.

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Felsen wie Emmentaler-Käse😆.

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Michael gelingt noch ein tolles Foto von einer Zikade. Die sind nur ca. 5cm klein, aber können einen wahrlich ohrenbetäubenden Lärm verursachen.

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In der Hitze des Tages fahren wir dann noch an den Swim-Beach von Kununurra.

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Einkaufen und anderes Organisatorisches muss noch sein…

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Ein knallrotes kleines Vögelchen kommt zu Besuch.

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Und am Abend fahren wir nochmals in den Mirima Nationalpark. Dies lohnt sich aber nur bedingt, zwar ist jetzt die andere Felsenseite beschienen, aber bald schon liegt das meiste im Schatten.

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Dies ist also eher eine Morning-Location. In der Nacht kühlt es endlich wieder mal ab, juhee! Es ist seeehr trocken hier, so lässt sich die Hitze viel besser ertragen und die Wäsche ist auch in einer halben Stunde trocken😆.