23. August 2016 Fraser Island Tour Teil 1

Heute Morgen früh hält Michael Zwiesprache mit einem Kakadu auf dem Campground in Rainbow Beach direkt am Meer.

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Dann müssen wir uns fertigmachen, denn bald startet unsere Tagestour nach Fraser Island. Unterwegs sind wir mit diesem Ungetüm, dem anscheinend grössten 4×4 Bus der Welt.

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Auf Fraser Island sind nämlich alle Wege mehr oder weniger Sandpisten. Zuerst setzen wir aber mit einer Fähre über.

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Bereits die Zufahrt auf die Fähre ist sehr sandig. Auf der Überfahrt sehen wir Delfine. Wir sind glücklicherweise nur eine kleine Gruppe und unser Guide erklärt uns während der Fahrt viel, leider im übelsten Aussie-Englisch.

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Zuerst fahren wir alles der langen Seventyfive-mile-Beach entlang. Manchmal ist auf dem Strand bei Flut kein Durchkommen mehr und unser Guide muss kurzzeitig Umwege fahren. Im Eurong Beach Resort gibt es dann einen Muffin und Kaffee und Tee und dann geht die Tour richtig los.
Wir sind unserem Guide dankbar, dass er uns gleich als erstes, noch vor den Touristenmassen, zu unserem Highlight dem Lake McKenzie gefahren hat.

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Ach, was soll ich sagen: Dieser Süsswasser-See mitten auf der grössten Sandinsel der Welt ist einfach wunder-wunderschön!

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Und Baden kann man auch! Das Wasser ist herrlich erfrischend.

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Nach ca. 1 Stunde (darum mag ich geführte Touren eigentlich nicht so: Man hat immer einen straffen Zeitplan) mussten wir wieder zurück zum Bus. Andererseits füllte sich jetzt der Strand auch merklich mit Touristen.

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So ein menschenleeres Foto wäre jetzt nicht mehr möglich gewesen.
Dann fahren wir zur Central Station, ein ehemaliges Holzfällercamp in der Mitte der Insel.
Hier hat es auf kleinstem Raum viele verschiedene Baumarten. Besonders interessant diese riesige Pflanze, welche an Bäumen wächst und laut Guide als gezüchtete Pflanze unglaublich teuer ist.

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Dann machen wir einen kurzen Spaziergang durch den Wanggoolba Creek. Dieser Creek war den Aborigines heilig und Männer durften ihn nicht betreten, da die Frauen hier ihre Kinder gebärten. Und ja, in diesem Bach ist tatsächlich Wasser! Glasklares Wasser.

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Regenwald der einzig und allein auf Sand wächst, schon speziell. Besonders viele Farnarten gedeihen hier gut. Auch wenn der Boardwalk sehr kurz ist und auch für fussfaule geeignet, finde ich doch die ruhige, etwas mystische Stimmung hier schön.

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Und ein Kookaburra wartet hier auch noch auf Beute im Bach.

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22. August 2016 Surfen an der Rainbow Beach

Ab jetzt bestimmt das Surfen unsere Route, das musste ich bei der Planung Michael zugestehen. Dafür hat er mir versprochen, dass wir diese Gegend auf jeden Fall nochmals besuchen werden und alles nachholen!☺
Also ist unser nächstes Ziel bereits Rainbow Beach. Als wir um ca. 15 Uhr ankommen buchen wir als erstes in einem Reisebüro einen Tagesausflug nach Fraser Island für morgen. Danach erkundigt sich Michael bezüglich Surfen und wir entscheiden uns kurzerhand für eine Surftour an den Double Island Point.

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Diese ist mit 37A$ (beziehungsweise 27A$ für nur Transfer für mich) etwas teurer, aber anscheinend ist alleine das Permit für die Fahrt auf dem Strand entlang 22A$, also absolut o.k. für das Abenteuer.
Hier ein paar Impressionen:

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Und ich kann mich endlich wieder einmal genüsslich gutem Lesestoff zuwenden. Während Michael den Strand wegen der Strömung lieber raufläuft anstatt paddelt.

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Auch die Rückfahrt im Jeep über den Strand hat es wieder in sich. Wegen dem Gerüttel ist das Foto nicht ganz scharf, gibt aber einen guten Einblick.

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Sehr schön war, dass wir die Coloured Sand Dunes, welche dem Ort Rainbow Beach seinen Namen gaben, noch in den leuchtensten Abendfarben sahen!

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21. August 2016 Surfing und 1770

Gestern Abend hatten wir per Zufall in der Office des Campgrounds einen Surfguide getroffen und spontan für heute einen Surftrip an die Springs Beach (Zufahrt ungeteert) für sagenhafte 22A$ bei Lazy Lizard Learn to surf gebucht. Zuerst mussten wir lange auf die Abholung warten („lazy“ halt☺), dann gings in kleiner Gruppe los einen steilen Weg runter zur Beach.

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Die Bucht ist dann wiedermal wunderschön, so eine typische einsame Aussie-Traumbeach halt!

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Während die anderen eine gründliche Surfeinführung erhalten, geht Michael schonmal surfen. Die Wellen sind sehr klein und fein, aber dafür laang.

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Und auch ich geniesse das, hier noch nicht allzu kalte, Wasser.

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Danach laufen wir noch einen kurzen Boardwalk gleich da, wo wir unser Spaceship geparkt hatten, durch dichte duftende Teatrees.

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Der Weg ist zum Teil etwas tricky☺, jetzt nur nicht fallen!

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Mitten im Grünen.

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Am Abend besuchen wir dann noch die einzige Ortschaft der Welt, dessen Namen einzig aus Ziffern besteht: 1770. Und auf diesem Gedenkstein können wir auch lesen warum: Nach Botany Bay war dies der zweite Ort auf dem australischen Festland, an dem Entdecker James Cook an Land ging und zwar genau am 24. Mai 1770!

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1770 liegt auf einer Landzunge dessen Spitze man auf kurzen Spazierwegen erkunden kann und zu hübschen Aussichtspunkten führt.

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20. August 2016 Fahrtag und Zoo

Jegliche Reiseführer erzählen, dass es zwischen Mackay und Rockhampton wenig bis nichts zu sehen gibt (können wir im Nachhinein nur bestätigen!). Und so gibt es heute einen Fahrtag mit kurzer Unterbrechung. Zudem lockt Michael das Surfen, welches weiter südlich nun endlich möglich sein wird☺! Daher fahren wir schonmal los und Zmörgelen dann unterwegs schön an einem Picknicktisch irgendwo an einem Strand.

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So hübsch können Toilettenhäuschen in Australien sein☺.

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Öffentliche Toiletten gibt es übrigens in Australien sehr viele und ziemlich sauber (inkl. Toilettenpapier!) sind sie auch meist. Wieder etwas was dieses Land auszeichnet!
In Rockhampton müssen wir uns dann nach langer Fahrt (ca. 300km!) erstmal die Füsse vertreten und fahren in den Botanischen Garten.

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Angeschlossen ist auch ein kleiner Zoo (gratis, Spende), den wir kurz besichtigen.
Eine begehbare Vogelvoliere.

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Ein Waran (werden wir später noch in freier Natur sehen!).

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Mein erster und bisher einziger Koala. Natürlich schön versteckt und am Schlafen.

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Schön zu sehen hier der Unterschied zwischen dem auch für den Menschen gefährlichen Salzwasserkroki „Saltie“ (welches übrigens entgegen seinem Namen sehr wohl auch in Süsswassergewässern vorkommt!)

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und dem Australienkroki „Freshie“ (Australier liiieben Abkürzungen☺) in dessen Beuteschema wir nicht gehören.

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Es hat, wie oben im Bild zu sehen, eine schmale, eher spitze Schnauze. Während man dieser Schnauze eines Salties besser nicht zu Nahe kommt!

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Und hier ein Dingo (Wildhund Australiens), eigentlich sieht er für uns aus wie Nachbars Bello☺!

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Michael fühlt sich noch fit und so fahren wir gleich nochmals einige Kilometer bis Agnes Water. Der Campground direkt am Beach ist völlig ausgebucht, was sich schlussendlich als Glücksfall herausstellt, denn so kriegen wir einen Stellplatz auf dem viel günstigeren und mit grosszügigen Stellplätzen und relaxten Campnachbarn ausgestatteten „The Reef
Caravan Park“.

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Ein Reef ist zwar hier weit und breit nicht in Sicht☺, aber wie schön ist es als wir Morgens die Wagentüre öffnen und es intensiv nach Teebaumöl duftet! Diese Bäume wachsen hier nämlich wild und mit dem morgendlichen Tau verbreitet sich der Duft. Mmmmhhh!

Wifi in Australien

An alle die in den letzten Tagen auf Beiträge von uns gewartet haben: Wir mussten feststellen, dass Australien bezüglich Wifi/Wlan ein Entwicklungsland ist;) und es laut Einheimischen wohl auch bleiben wird. Die Fläche Australiens ist einfach zu gross. Jetzt sitzen wir am Flughafen von Brisbane und haben endlich wieder mal echt gutes Wifi. Der Flieger wird uns nach Bali bringen, wo wir unseren Blog höchst wahrscheinlich updaten können! No worries, mate!☺

18. August 2016 Whitehaven Beach

Wir laufen zuerst zum Hill Inlet Lookout, wo man eine fantastische Sicht auf die Whitehaven Beach und die Nachbarinseln hat.

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Die berühmte Bucht.

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Dann lockt das kühle Nass in reinweissem Sand und klarem Wasser.

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Der Strand besteht aus fast 99% Quarzsand, welcher ihn so hell macht.

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Es fühlt sich an, als würde man auf Mehl laufen.

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Ein Gruss aus der heimischen Vogelwelt.

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Michael entdeckt im Wasser sogar einen Stachelrochen. Ein brauchbares Beweisfoto ist jedoch nicht geglückt.

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Dann um ca. 11 Uhr kommen die Tagestouristen und die Beach füllt sich schlagartig. Dunkle Wolken am Horizont zeigen uns was für ein Glück wir mit dem Wetter hatten.

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Auch wenn die Whitehaven Beach in jedes Touristenprogramm gehört müssen wir sagen: Zu Recht! Ein wunderschöner Beach, glasklares Wasser, einfach herrlich!

19. August 2016 Logbucheintrag Segeltörn Whitsunday Islands 3. Tag

Der Morgen ist uns freundlicher gesinnt und bescherrt uns einen hübschen Sonnenaufgang.

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Nach dem Frühstück versammeln sich die meisten von uns, trotz bedecktem Himmel, nochmals tapfer in Regenkleidung an Deck und Skipper Mark hievt nochmals die Segel.

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Die Whitsunday Islands seien eigentlich eines der besten Segelreviere der Welt, aber so richtig Wind kriegen wir auch jetzt nicht in die Segel und Skipper Mark muss schon bald wieder den Motor zu Hilfe nehmen.
Unser erlebnisreicher und vom Wetter her sehr wechselhafter Bootstrip neigt sich nämlich leider bereits dem Ende zu. Unsere Hostie Kirby hat uns hier noch einmal die Route hübsch eingezeichnet.

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Und so erreichen wir um ca. 11 Uhr wieder Airlie Beach. Trotz Wetterkapriolen, Erdbeben und hohem Wellengang wird uns die Tour in bester Erinnerung bleiben!
Dann ist Einkaufen angesagt und fahren tun wir heute nur noch bis Sarina, wo wir einen hübschen Campingplatz finden und Wäsche waschen.

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Ein netter Platz mit Büsibesuch auf meinem Schoss am Abend auf dem Campingstuhl, aber mit üblem Geruch von der nahen Zuckerrohrfabrik.