16. November 2016 Camperabgabe und Hostel in Perth

Heute ist unser Camperabgabe-Tag. Wir fahren zuerst zu unserem Hostel in der Nähe der Scarborough Beach namens Western Beach Lodge.

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Wir können bereits einchecken und unser Gepäck in unser Doppelzimmer stellen.

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Hier werden wir nun 3 Nächte verbringen. Das Zimmer ist sauber und hat sogar einen kleinen Kühlschrank. Nur ein Safe fehlt leider. Wir bezahlen 60A$ pro Nacht, das ist für Perth ein super Preis.
Zuerst müssen wir nun aber unseren Camper in der anderen Ecke der Stadt zurückgeben. Alles Bestens! Auch den Rückspiegel übernimmt Apollo ohne Diskussion.
Zurück an die Scarborough Beach gelangen wir mit Bus und Zug. Perth hat ein hervorragendes und günstiges ÖV-Netz.

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Die Nächte im Hostel sind um einiges lauter als auf den Campgrounds, aber mit Oropax ist das kein Problem. Nun ja, mit unserer Anwesenheit schnellt ja auch das Durchschnittsalter markant in die Höhe😆…
Nein im Ernst, das Publikum hier ist ein netter freundlicher Haufen Reisender aus allen möglichen Ländern inkl. vieler junger Work-And-Travel-Reisende.

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Kurzum, uns hats gefallen, auch wenn ich persönlich das Campen noch etwas schöner finde. Aber Michael freut sich besonders auf morgen. Das Hostel stellt nämlich gratis Surfbretter zur Verfügung. Yupeeh!

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15. November 2016 Koalas zum Zweiten

Bevor wir heute nach Perth fahren um unseren Camper (immerhin unser Zuhause der letzten zwei Monate!) rauszuputzen für die Abgabe morgen, nehmen wir uns im Yanchep NP nochmals Zeit für die Koalas.

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Und sie sind tatsächlich etwas aktiver als gestern! Die Ranger verteilen am Boden eben frische Eukalyptus-Blätter. Das muss begutachtet werden…

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Wer möchte den hier nicht einfach knuddeln…!

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Einer klettert kurz ein bisschen den Baum runter.

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Sonderlich elegant wirkt das nicht eben…☺.

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Zwei Meter weiter unten ist dann auch schon fertig mit der Kletterei. Das war genug Anstrengung für heute, jetzt heisst es wieder: Schlafen! Da wird man ja müde beim Zusehen…😆!

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Wir aber können uns heute noch nicht ausruhen. Die letzten paar Kilometer nach Perth werden gefahren, nach dem Einchecken auf dem schönen Big4 Campground gehen wir das Auto von dem ganzen Dreck und Staub der letzten Wochen befreien, packen und putzen alles raus. Ein Glas, welches wir zerschlagen haben, kaufen wir im „Red Dot“, einem der berühmten Zweidollar-Läden, nach und schlafen dann ein letztes Mal in unserem 4×4 Adventure Camper, der uns sicher und ohne Panne durch unsere vielen Abenteuer hier in Australien begleitet hat.

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14. November 2016 Yanchep NP

Heute besuchen wir den Yanchep Nationalpark. Nachdem am Morgen nochmals Surfen in Lancelin angesagt ist, fahren wir am Nachmittag dann den kurzen Weg dahin. Auch hier gilt unser, vor ein paar Tagen neu erstandener, Holiday Park Pass. Der Yanchep NP gleicht irgendwie mehr einem grossen Stadtpark, als einem Nationalpark.
Nachdem wir auf dem Nationalpark-Campground beim Host eingecheckt haben (den CG gibt es übrigens erst seit diesem Juli), fahren wir zuerst zum Visitor Center am malerischen See.

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Im See hat es schwarze Schwäne mit vier Jungen.

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Es ist heute drückend heiss. Der Nordostwind bringt diese Hitze hierher und leider damit auch die lästigen Fliegen (ich habe heute tatsächlich das zweite Mal mein Fliegennetz montiert, weil sie so nervig sind). Auch die Kängurus haben sich in den Schatten verzogen. Hier ein Weibchen mit seinem Joey im Beutel.

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Die wahre Attraktion hier sind aber diese kleinen faulen Kerlchen hier: Koalas!

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Normalerweise verbringen sie die meiste Zeit des Tages mit Schlafen. Die schwer verdaulichen Eukalyptusblätter sind nicht sonderlich nahrhaft und so können sie Energie sparen.

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Ansteckend sowas….😆. Unglaublich, wieviele Schlafpositionen die kennen. Am Rücken ist ihr Fell anscheinend extra gepolstert.
Umso erstaunter bin ich, als sich einer langsam rutschend in Bewegung setzt.

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„Ach nein, das war zu anstrengend, da geh ich doch besser gleich wieder schlafen…“

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Wahrscheinlich ist es ihnen (wie uns!) heute einfach zu heiss. Wir schauen morgen früh nochmals vorbei. Diese Koalas (zehn Exemplare momentan) leben in einem abgetrennten Freigehege. In der Wildnis kommen sie hier um Perth nicht mehr vor. Sie brauchen mehrere Arten an Eukalyptusbäumen damit sie überleben können, aber wo finden sie das hier noch??? Auch im Freigehege wächst nur eine Art Eukalyptus wild, die anderen müssen zugefüttert werden.
Wir spazieren noch etwas im Park herum, bewundern die Loris…

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… und halten ein Schwätzchen mit der Känguru-Dame☺.

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Mama Känguru und Joey lassen sich nicht aus der Ruhe bringen.

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Die Youngster hingegen hopsen in kräftigen Sprüngen über den gepflegten englischen Rasen.

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Ein hübscher, eher unspektakulärer und vielleicht etwas zu steriler Park, aber mit einer spannenden Tierwelt. Bevor wir morgen Richtung Perth aufbrechen schauen wir nochmals bei den Koalas vorbei. Alleine diese machen einen Besuch absolut lohnenswert!

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13. November 2016 Surfen in Lancelin

In Lancelin kann man nicht nur Sandboarden sondern auch Surfen. Das steht heute auf dem Plan. Auf dem Weg dorthin treffen wir wiederum auf einen Tannenzapfen-Skink.

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Dieser hier lässt sich aber einfach nicht von selbst von der gefährlichen Strasse hinunter bewegen. So muss Michael nachhelfen, was dem kleinen Kerl nicht sonderlich gefällt.

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So gefährlich das aussehen mag, es ist reine Drohgebärde. Von diesem Wesen geht keine Gefahr aus. Schade sieht man seine Zunge nicht, diese ist nämlich blau…!
Der Surf-Strand von Lancelin (auch hier Back Beach genannt) ist eine Augenweide.

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Michael geniesst das Surfen.

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Leider sind die Fliegen hier ausgesprochen zahlreich und lästig. Sie verfolgen Michael bis ins Wasser hinaus. Ich habe übrigens gelernt, dass man der typischen wedelnden Bewegung, die jeder hier unweigerlich stetig macht, den „Buschgruss“ nennt😆.
Hier haben Surfer mit aus dem Meer gefischtem Abfall den Gehweg verziert. Coole Idee!

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Den Nachmittag verbringen wir dann gemütlich auf dem Big4 Campingplatz etwas weiter südlich. Wir müssen waschen und spielen nebenbei Scrabble, welches wir bei der Campground Office gegen ein Depot ausleihen konnten.

12. November 2016 Fahrt nach Lancelin

Der Nationalpark Nambung hat auch noch einen kleinen Küstenteil. Heute Morgen fahren wir zuerst dahin. Auf dem Weg am Strassenrand dann grosse Aufregung: Wir sehen unseren ersten Tannenzapfen-Skink!

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Das Tier hat Schuppen die aussehen wie ein Tannenzapfen, daher der Name. Leider verschwindet er schnell im Gebüsch. Der schönste Beach hier ist die Hangover Bay.

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Wiedermal ein stahlblauer Traum!

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Herrlich, aber zum Baden zu kalt. Dafür sind wir wiedermal alleine hier.

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Schöne Wildblumen zwischen den Dünen.

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Dann erreichen wir Lancelin. Ein Dünenparadies. Sieht aus wie Schnee, oder?

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Wären da nicht die lärmigen Motocross und ATV-Fahrer, die ebenfalls ihre Freude an den Dünen haben.

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Michael hat sich für 10A$ für ein paar Stunden im General Store des Ortes an Sandboard ausgeliehen. Ein etwas geräuschärmeres Vergnügen…

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Ich widme mich im Windschatten des Autos (klein im unteren Bild zu sehen) wieder meinem Buch und versuche nicht total eingesandet zu werden☺.

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Die Campingplätze im Ort sind nicht gerade der Hammer, aber weil Weekend ist, ist der gute Big4 CG im Nachbarort total ausgebucht. Daher müssen wir für eine Nacht mit einem etwas schäbigen Campground im Ort vorlieb nehmen. Gegen Abend besuchen wir noch einen Lookout, von dem man auf den Haupt-Strand von Lancelin blickt.

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Der Blick zurück auf die Dünensection, wo wir heute Nachmittag waren.

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Und nochmals wunderschöne Wildblumen am Wegesrand.

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11. November 2016 Nambung NP Pinnacles Teil 2

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Wir sind hier in den Pinnacles auf der Hut, denn es soll giftige Schlangen geben. Aber wir sehen nur wieder meine rosa Lieblings-Kakadus.

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Die Grösse der Pinnacles variiert sehr, manche werden mannshoch oder höher.

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Lustigerweise ist auch der Farbton nicht immer ganz identisch, wie hier zu sehen ist.

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Das nächste ist ein wunderschönes Bild, finde ich.

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Als dann die Sonne tiefer steht, werden auch die Farben intensiver.

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Und die Szenen wirken wie aus einem Film von einem anderen Planeten…

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Wir fahren natürlich auch noch den Rundkurs, bei dem man in noch abgelegenere Gebiete vorstösst.

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Ein Pinnacle mit Loch.

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Ein absolut lohnender Nationalpark, dessen Bilder ganz klar Potential haben in unseren 365 Tage Weltreise-Kalender zu kommen, den wir nach unserer Reise gestalten wollen☺.

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11. November 2016 Nambung NP Pinnacles Teil 1

Unser WA-Nationalpark Holiday Pass ist ausgelaufen und wir müssen uns zuerst im als Visitorcenter getarnten Souvenirgeschäft einen Neuen holen. Nur vier Nationalparks dann haben sich die 44A$ bereits wieder gelohnt, sollte doch bis Ende Monat zu schaffen sein, oder☺? Die Pinnacles darf man auf einer Westaustralien-Reise auf keinen Fall auslassen!
Obwohl wir bereits Bilder dieser bekannten Strukturen gesehen haben, geht es uns so wie beim Ayers Rock: Wenn man sie selbst sieht ist man trotzdem arg beeindruckt!

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Toll ist auch, dass es nicht nur irgendwelche Aussichtsplattformen gibt, sondern man kann direkt durch sie hindurchlaufen…

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… oder auch fahren, was wir natürlich dann auch noch machen werden!
Die Entstehung dieser Säulen lässt sich nicht gut in kurzen Worten korrekt zusammenfassen, aber grundsätzlich sind es Kalksteingebilde, welche sich vor Tausenden vor Jahren um Pflanzen herum gebildet haben. Hier sieht man noch etwas davon.

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Das Gebiet ist übrigens riesig, viel grösser als wir gedacht haben. Und von Wanderdünen umgeben.

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Die eigenartigen Formen verführen zu Unsinn😆. Aber bitte nicht darauf herumklettern, sie sind anscheinend instabiler als sie aussehen!

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Der Himmel zieht teilweise etwas zu, was aber die Wirkung des gelben Sandes eher noch verstärkt.

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