31.7. und 1.8.2016 Kailua und Lanikai Beach

Auch unseren „Hausstrand“ Kailua Beach haben wir natürlich besucht.

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Zum Baden war es uns etwas zu windig und mich haben vor allem diese Tierchen am Strand abgeschreckt: die Qualle Portugiesische Galeere, welche mich auf Kauai und Michael diese Woche beim Surfen (er muss mir auch alles nachmachen;)) gestreift hat.

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Dafür haben wir eine hübsche Schaukel am Strand entdeckt und in Beschlag genommen.

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Gebadet haben wir dann eher am Lanikai Beach gleich nebenan.

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Happy 1. AUGUST euch allen!

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19.7.-1.8.2016 Fahrt an den North Shore

Zweimal sind wir an den Northshore gefahren. Die Strecke gefällt mir sehr gut und sollte in jedes Touri-Programm gehören.

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Der „Chinaman’s Hat“ hübsch von Palmen flankiert.

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Und der Blick zurück in die schroffen Felsen im Hintergrund ist ebenso schön.

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Oft führt die Strecke direkt am Meer entlang.

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Und dann stehen wir im Stau und ich habe Zeit noch andere Dinge zu entdecken.☺

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Wer schneller (aber nicht schöner!) an den North Shore gelangen möchte, sollte die Inland-Route wählen.
Schnorcheln kann man dann gut an der Pupukea Beach. Michael am Fischli gucken…

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Und gut mexikanisch Essen im „Chollos“ in Haleiwa.
Hier noch eine letzte schöne North Shore Beach (es gäbe noch einige mehr!) mit einem Felsen im Vordergrund, von welchem Wagemutige sich in die Fluten stürzen.

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27. Juli 2016 Aloha Tower und Tantalus Drive

Dann laufen wir zum Aloha Tower, dem früher höchsten Turm von Honolulu im Hafen.

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Man kann mit einem Lift (nach einer Gepäckkontrolle) gratis auf eine Besucherplattform ganz oben fahren und die Aussicht geniessen.
Der Hafen.

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Downtown.

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Zuviel sollte man aber von dem Abstecher nicht erwarten. Die umliegenden Hochhäuser sind mittlerweile alle höher und der Marketplace wirkt extrem ausgestorben. Laut Josh soll sich hier eine private Universität eingemietet haben.
Danach fahren wir auf den Tantalus Drive oberhalb der Stadt. Hier kann man etwas Regenwald-Feeling nahe der Stadt geniessen.

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Und hat eine grossartige Sicht auf Honolulu.

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Und wir sehen, dass Honolulu neben dem Diamond Krater noch andere Krater aufzuweisen hat.

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Hier hängen Lianen von den Bäumen bis auf die Strasse runter.

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Was uns natürlich dazu verführt selbst Tarzan zu spielen.☺ Während Tarzan ganz schön an Schwung gewinnt…

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… macht Jane hier nicht eben eine elegante Figur😆.

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Die Aussicht auf den Diamond Head Krater ist ebenfalls grandios!

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Und einige Abschnitte sind von dichten Bambuswäldern gesäumt.

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27. Juli 2016 Honolulu Downtown

Endlich wollen wir mal etwas mehr von Honolulu sehen als Waikiki und Diamond Head. Darum etwas Stadtbesichtigung für heute.
Als Erstes bewundern wir das Ali’Iolani Hale, das historische Gerichtsgebäude Hawaiis.

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Davor steht die Staue von Kamehameha I., welcher als erster König die Inseln zu einem Königreich vereint hat.

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Gleich gehenüber liegt der Iolani Palace, der einzige Königspalast der USA.

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Der Pavillon gleich daneben im Park, wo angeblich noch heute die Royal Hawaiian Band wöchentlich ein Gratiskonzert gibt.

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Im Park findet eben ein Foto-Shooting für eine Hochzeit statt.

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Die Iolani Barracks, wo die königliche Wache hauste.

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Mächtige Banyan-Trees im Garten.

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Hier mal mein Liebster daneben zur Veranschaulichung der Grösse.

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Gleich dahinter findet man das Hawaii State Capitol, ein nicht besonders hübsches Gebäude wie wir finden.

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Und davor steht die Statue der letzten Königin Hawaiis Lili’uokalani, bevor Hawaii von den USA annektiert wurde. Sie hat übrigens auch den berühmten Song Aloha’Oe komponiert.

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26. Juli 2016 West Coast

Obwohl wir Oahu bereits recht gut kennen, hatten wir es noch nie an die West Coast geschafft.

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Bis vor ein paar Jahren war es laut Arlene auch nicht empfehlenswert, denn die Strände der West Coast waren voller riesiger Zeltstädte von Homeless People bewohnt und die Kriminalität war  dementsprechend. Dann hat vor ein paar Jahren die Polizei „aufgeräumt“ mit dem Resultat, dass sie sich nun über die ganze Insel verteilt haben… Tja, auch Trauminseln haben ihre Probleme. Auf jeden Fall soll man auf der ganzen Insel nichts im Auto zurücklassen. Autoaufbrüche sind sehr häufig.
Hier an der West Coast hat es auch noch ein paar so schöne Täler, ähnlich wie wir sie auf Kauai gesehen haben. Leider sind sie hier Militär-Speergebiet.

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Wir fahren gleich bis ganz in den Norden der Westküste, bis die geteerte Strasse endet und stellen dort das Auto ab. Wir laufen noch etwas der ungeteerten Strasse entlang Richtung Westspitze, aber der Weg ist wegen den Überflutungen vom Tropical Storm Darby noch ziemlich matschig und es hat grosse Wasserlöcher die man umrunden muss.

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Der Weg den rauen Felsen entlang ist ganz hübsch, wenn auch nichts Besonderes.

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Aber gänzlich ohne Schatten auch ganz schön heiss und so kehren wir schon bald wieder um.

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Was man der Westcoast lassen muss: Sie hat wunderschöne Strände, die quasi nie überlaufen sind!

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Und das Wetter ist auch oft besser als am regenreichen East und Northshore.

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Und noch eine schöne Beach.

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Gleich dahinter entdeckt Michael eine Höhle in den Felsen.

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Sie ist grösser als wir erst dachten.

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Der Blick zurück…

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Und eine weitere schöne Beach der Westcoast.

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Platz für ein Picknick unter Palmen gefällig?

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Die Rückfahrt führt uns dann über die H3, welche mitten durch die zerklüfteten Felsen der Insel führt.

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Der Blick links und rechts zeigt nur sattes Grün!

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Und dann durch einen Tunnel und wir sind wieder am East Shore in Kailua.

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Auch wenn die West Coast sehr schöne Strände und das regensichere Wetter hat, gefällt uns der Osten und Norden doch um einiges besser. Aber davon später mehr.

19.7.-1.8.2016 Lieblingsstrecke Kailua-Diamond Head

Hier ein paar Bilder unserer Lieblingsstrecke der Küste entlang von Kailua an den Surfspot Diamond Head.
Der markante Felsen „Crouching Lion“. Er sieht doch einem Löwenkopf ähnlich?

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Die verrückten Bodyboarder am Sandy Beach. Ein nicht ganz ungefählicher Spass, denn die mächtigen Wellen brechen direkt auf den Strand.

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Die Fahrt durch das Lavagestein.

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Eine kleine Badebucht am Weg.

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Hawaii Kai, ein Vorort von Honolulu.

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Der Blick vom Meer weg Richtung Hinterland lohnt sich auch.

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Und dann kommen wir am Surfpot vom Diamond Head an. Eine wunderschöne Beach, eher nicht zum Baden aber hervorragend zum Surfen geeignet.

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Ist aber High Tide wird es schwierig ein Plätzchen zu finden, wo man keine nassen Füsse kriegt.

19.7.-1.8.2016 Auf Oahu bei Josh und Arlene

So schön wohnen wir bei Josh, Arlene und ihrem Sohn Adam in Kailua am East Shore von Oahu, unserer zweiten hawaiianischen Insel.

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Wir haben sogar ein eigenes Bad, welches gleichzeitig als kleine Küche genutzt werden kann.

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Wie immer bei Arlene ist alles blitzsauber und geschmackvoll eingerichtet.

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Auch die beiden Garfield-Kater Maka (das bedeutet „Augen“ auf hawaiianisch)

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und Nui (dessen Name „der Grosse“ bedeutet)

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sind noch immer da. Wir hatten sie 2003 bei unserem ersten Besuch als kleine junge Racker erlebt, heute haben sie zwar etwas Arthrose, geniessen aber die Streicheleinheiten von uns immer noch sehr.
Wir hatten hier auf Oahu oft schlechtes Wetter, die erste Woche klar durch den Tropical Storm Darby bedingt, der uns einige ziemlich ungemütliche Tage und Nächte mit starkem Regen, Wind und heftigen Gewittern bescherrte. Darum sah es oft so aus. Und auch heute hat es nur einmal geregnet und unser geplanter Kajak-Ausflug fiel ins Wasser, ganz ohne Sturm.

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Wenn es aber schön ist, sieht es gleich ganz anders aus von unserer Lanai aus.

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So haben wir in der ersten Woche so Sachen gemacht wie Surfen (kann man auch bei schlechtem Wetter, aber bei Sturm wäre es keine gute Idee gewesen). Wir haben übrigens beim Mietwagen die günstigste Kategorie „Economy“ gemietet und wiedermal wurde unsere Vermutung bestätigt, dass das sonst kaum jemand bucht, auf jeden Fall bekamen wir kostenlos ein Upgrade auf unseren nächsten Jeep Wrangler☺. Hier eine weitere Surfboard-Transportmöglichkeit.

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Einkaufen (huch, ist das teuer hier!), Waschen (endlich wieder mal richtig sauber) Haare schneiden und Kino standen ebenfalls auf dem Programm.
Oder wir haben den Farmer’s Market im Ort besucht.

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Die Früchte hier schmecken einfach grossartig! Wir decken uns mit Apple Bananas, Mangos, Papayas, White Pineapples (klasse!), Dragonfruit und Sternfrucht ein. Wobei die weisse Ananas und die Mangos meine klaren Favoriten sind, wenn sie so richtig reif sind! Ein Traum!

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Und auf dem Markt kriegt man sie sogar in Bio-Qualität (organic) zu einigermassen angemessenen Preisen.
Und hier noch ein kleines Haustierchen zu Besuch auf unserer Lanai. Ein Gecko, der in der Nacht fleissig die Mücken vernichtet, braves Kerlchen!

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Snorkel-Spot Hitliste Kauai und Oahu

Diese Hitliste ist sehr subjektiv und bezieht sich nur auf die Inseln Kauai und Oahu. Die Fotos sind alle von uns selbst geschossen, leider weiss ich z.T. nicht mehr welche Fischli an welchem Beach, aber das ist ja egal.
Platz 6:
Poipu Beach (Kauai)

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Wahrscheinlich hat diese Beach den letzten Platz nicht verdient. Denn Fische (sogar viele Fische) sieht man hier bestimmt. Aber mindestens ebensoviele Menschenbeine☺! Poipu bietet zwei zumindest bei Ebbe ruhige Becken, wo man einfach schnorcheln kann. Dies ist aber leider so bekannt, dass die Sicht vor allem am Nachmittag wegen dem vielen aufgewirbelten Sand nicht mehr so gut ist. Und oft werden die Fische leider angefüttert, was ich nicht mag! Aber zumindest hat es die Beach im Gegensatz zur Hanauma Bay (Oahu), welche leider heutzutage kaputt und überkommerzialisiert ist, noch in meine Hitliste geschafft.
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Platz 5:
Anini Beach (Kauai)

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Wären da nur die Fischli gewesen, wäre die Anini Beach auf dem letzten Platz gelandet, denn die Korallen in der Nähe des Strandes sind überwiegend tot und Fische sieht man wenige. Aaaaber… die Chance hier mit Turtles zu schnorcheln ist sehr gut! Wir hatten Glück und ein riesiges Exemplar (ich hatte zuvor noch nie so ein grosses Tier im Wasser gesehen!) frass nur wenige Meter vom Strand entfernt und wir konnten es beim Schnorcheln beobachten.
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Eine Seegurke.
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Platz 4:
Lydgate Beach (Kauai)

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O.k. auch diese kleine Beach hätte wohl eine bessere Bewertung verdient. Denn eine Steinmauer ermöglicht absolut ruhiges Schnorcheln und der Fischbestand ist grossartig. Vom grossen Needlefish, über schöne blaue Bluefin Jacks und Butterfly Fishes bis zu einem Fisch der einem Barracuda sehr ähnlich sah, haben wir sehr viel gesehen. Aber der Beach wird mir ewig in schlechter Erinnerung bleiben, da mich am Daumen eine „Portuguese Man-o’war“, die Qualle, die hier laut Lifeguard gerne rumschwimmt, gestreift hat. Leider habe ich wohl leicht allergisch reagiert, auf jeden Fall hat der Daumen ca. 2h ziemlich geschmerzt und die Lymphknoten am Arm sind angeschwollen. Der Tag war gelaufen, aber am Abend gings mir dann wieder gut. Also sorry Lydgate Beach, aber da kriegt man mich nicht nochmal rein…
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Platz 3:
Pupukea Beach (Oahu)

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Die Pupukea Beach liegt am North Shore von Oahu und ist leider heutzutage auch kein Geheimtipp mehr. Aber so überlaufen wie die Hanauma Bay ist es hier zum Glück noch nicht und wird es wohl auch nicht werden. Denn dies ist keine Sand Beach. Hier empfiehlt es sich Badeschuhe mitzunehmen. Und vor allem: Wagt euch nach hinten nahe an den Zugang zum Meer! Hier erst seht ihr viele und spezielle Fische zwischen den „Canyons“!
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Platz 2:
Tunnel’s Beach (Kauai)

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Tunnel’s ist eine lange Beach, die Parksituation ist mühsam und den besten Schnorchelspot muss man etwas suchen. Aber die Sicht und der Fischreichtum ist ebenso toll wie bei der Beach auf Platz 1. Hier hätte ich mir jedoch Flossen gewünscht, denn die Strömung war spürbar. Sonst aber Extraklasse!
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Und auf Platz 1: die
Ke’e Beach

Leider habe ich ausgerechnet von dieser Beach kein Foto. Dafür aber von der Kulisse rundherum, die selbst schon den Platz 1 verdient hätte.
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Das Schnorchelerlebnis war einfach toll. Direkt vom Beach aus, quasi ohne Strömung, habe ich unzählige Fische bei bester Sicht gesehen. Nach jedem Schnorchelgang bin ich an den Strand zu Michael zurückgerannt (o.k., auch wegen dem schrecklich heissen Sandes), mit glänzenden Augen und der Aufforderung da und dort dies und jenes sofort mit seiner Gopro filmen zu gehen☺! Und das erste Mal in meinem Leben habe ich eine Muräne gesehen!

Und hier noch ein Foto des hawaiianischen Nationalfisches (und jetzt laut mitsprechen☺): Humuhumunukunukuapua’a. Ist im Fall gar nicht so schwer wenn man ein wenig übt😆…
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5.-19. Juli South Shore und Polihale State Park

Auch den South Shore um den Ferienort Poipu sollte man besuchen. Hier regnet es viel weniger als auf dem Rest der Insel und die Hotelpreise sind entsprechend teurer.
Auf der Fahrt dorthin…

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Die Poipu Beach eignet sich zum Schnorcheln, Surfen und bei Low Tide auch zum Baden.

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Und nirgends hat man höhere Chancen als hier, Monk Seals am Strand anzutreffen.

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Ein Foto von einem Hahn, darf bei einem Kauai-Bericht natürlich auch nicht fehlen. Wilde Hühner hat es hier um jede Ecke welche, hier am South Shore ganz besonders viele. Anscheinend wurden sie bei einem Hurricane aus einer Hühnerfarm durch die Gegend gewirbelt  und vermehren sich nun ungehindert in der Freiheit.

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Chicken run☺…
In der Nähe hat es ein Blowhole, wo das Wasser des Ozeans durch ein Loch gepresst wird und eine mehr oder weniger hohe Fontäne in die Höhe schiesst.

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Die wilde Küste nebenan (Ausschau nach Schildkröten im Wasser halten!) ist aber mindestens ebenso spektakulär wenn die Wellen dagegen krachen.

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An dem Tag als wir im Waimea Canyon wandern wollen, aber das Wetter so schlecht ist, beschliessen wir stattdessen ganz in den Westen zu fahren und den Polihale State Park zu besuchen.
Die Anfahrt ist jedoch auch mit einem Jeep nicht ganz ohne. Die Strecke ist ungeteert und mit ganz üblen Schlaglöchern gespickt.

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Am Ende der Strasse hat man dafür eine schöne Sicht auf die Na Pali Coast.

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Viele Einheimische machen es sich hier (gerade aufs Wochenende hin) gemütlich und fahren mit ihren Pickups direkt an den Strand.

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Wir jedoch hätten uns bei unserem Abstecher zu den Queen’s Pond, wo man anscheinend sicher baden könnte, fast im Sand festgefahren. Nur dank unserem 4×4 Jeep und den umsichtigen Fahrkünsten von Michael konnten wir die brenzlige Situation umschiffen.

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