28. Januar 2017 Kuala Lumpur Merdeka Square

Heute müssen wir um 12 Uhr aus unserem Airbnb Studio auschecken. Unsere Gastgeberin Bavani haben wir übrigens nie gesehen, aber wir hatten fleissig Mailkontakt mit ihr. Wir fahren zum KL Sentral mit dem Zug und da unser Flug erst um 21 Uhr geht, deponieren wir unser Gepäck am Bahnhof (hochmodern mit Gesichtserkennung und Fingerabdruck!).
Uns reizt es noch etwas das historische Kuala Lumpur zu entdecken und so fahren wir bis zur Haltestelle „Masjid Jamek“. Leider wird die gleichnamige Moschee eben restauriert d.h. man kann sie nur von aussen anschauen.

image

image

Dann laufen wir zum nahen Merdeka Square, dies ist der Platz wo Malaysias Unabhängigkeit proklamiert wurde.

image

Die Gebäude sind wahrlich ein Gemisch aus Ost (Turmaufbau) und West (Rest des Gebäudes).
Der Platz ist von hübsch bepflanzten Pavillons mit Wasserspielen umgeben.

image

Hier steht auch die, bis vor Kurzem, höchste Fahnenstange der Welt.

image

Im Hintergrund kann man sogar die Petronas Towers sehen.

image

Ja, es ist auffallend, wir sind in einem muslimisch geprägten Land. Man sieht immer Männergruppen oder Frauengruppen, aber nie gemischte Gruppen. Beim Rückweg war es einmal extrem, als wir über einen Platz liefen wo nur, absolut nur, Männer versammelt waren. Es gibt auch Zugabteile, die nur für Frauen reserviert sind.

image

Wenn man Zeit hat, kann man übrigens auf dem Weg zum Flughafen Geld sparen und mit dem Klia Transit erst nur bis zu einer Zwischenstation fahren und dort erst das Ticket bis zum Flughafen lösen, so kostet es weniger als die Hälfte. Fragt uns nicht wieso.😆
Auf dem Weg hatten wir noch ein schönes Erlebnis: eine Einheimische Malaysierin mit Kopftuch hat uns auf Deutsch angesprochen und wir haben uns nett unterhalten. Sie hat uns viel von sich erzählt und war sehr offen und hilfsbereit.
Sowieso ist dies mein Fazit zu Kuala Lumpur: Von den Sehenswürdigkeiten her hat Kuala Lumpur meiner Meinung nach nicht sooo viel zu bieten, interessant ist aber das Völkergemisch, auf das man hier trifft! Die unterschiedlichsten Völkergruppen leben hier zusammen und für eine Grossstadt sind die Leute sehr freundlich, relaxt und nehmen Rücksicht aufeinander.
So verlassen wir Kuala Lumpur und somit Malaysia heute schon wieder und fliegen weiter nach Colombo, Sri Lanka.

Advertisements

27. Januar 2017 Petronas Towers

Wir sind noch nicht müde und fahren mit dem Zug in die Innenstadt. Zugfahren ist in Kuala Lumpur übrigens für eine Grossstadt sehr einfach und günstig. Wenn ich da an die Schweiz denke, wo teilweise schon Einheimische am Ticketautomaten verzweifeln… In KL Sentral müssen wir wieder umsteigen und noch ein paar Stationen bis KLCC fahren. Dann sind wir bei den höchsten Zwillingstürmen der Welt, den 472 Meter hohen Petronas Towers!

image

Im Untergeschoss der Tower befindet sich was wohl? Ein riesiges Einkaufszentrum. Wir aber spazieren lieber etwas durch den angrenzenden Park.

image

Und es hat hier sogar ein öffentliches Schwimmbecken.

image

Die Baugeschichte der Petronas-Towers ist übrigens noch recht interessant. So liess man bei den beiden Tower zwei Bauteams um die Wette arbeiten. Dabei „schummelte“ ein Team, welche die Spitze ihres Towers bereits im Vorfeld in dessen Inneren zusammenbaute.

image

Die berühmte Skybridge zwischen den Türmen (wo übrigens Sean Connery und Catherine Zeta-Jones im Film „Entrapment“ herumturnen) dient nicht nur als Dekoelement, sondern auch als zusätzlicher Sicherheitsfaktor. So kann im Notfall auch der andere Turm zu Fluchtzwecken genutzt werden.

image

Aber eigentlich finde ich den Hype um die Petronas Towers etwas übertrieben. In dessen direkter Nachbarschaft gibt es nämlich weitere interessante Gebäude, wie diese anderen Zwillingstürme.

image

Ein Beispiel für Vertical Gardening, wo Hausfassaden begrünt werden und das mitten in einer kahlen, stahldominierten Stadt. Grossartig!
Auf dem Rückweg am Zug-Perron gibt es dann einen Reading Corner mit Sitzplätzen. Alleine das ist schon eine coole Idee. Aber dann sind da noch Plakate aufgehängt. Die muss ich hier jetzt einfach posten, auch wenn die Fotos nicht super gelungen sind. Die passen einfach zu perfekt!☺

image

image

In diesem Sinne: Viel Spass beim Lesen!

27. Januar 2017 Kuala Lumpur Batu Caves

Heute ist das Wetter besser und wir wieder etwas unternehmungslustiger. So steigen wir in den Zug der uns direkt zu den ca. 15km ausserhalb liegenden Batu Caves bringt.
Die erste der Höhlen, die Ramayana Cave, gleich links nach dem Eingang kostet ein wenig Eintritt.

image

Davor warten freche Makaken auf Touristen mit Bananen.

image

Im Innern wird dann mit ziemlich kitschigen Figuren der Epos des indischen Prinzen Rama nacherzählt.

image

Die Asiaten lieben sowas…

image

Aber die Höhle ist schon sehenswert und schön ausgeleuchtet.

image

Auch ein kleiner Wasserfall fliesst durch die Höhle hinunter.

image

Hier noch der Affenkönig, der dem Prinz Rama laut Saga geholfen hatte, seine entführte  Prinzessin Sita zu befreien.

image

Wir laufen der Tempelanlage und den hohen Kalksteinfelsen entlang zur Hauptattraktion hier.

image

Die Statue des hinduistischen Kriegsgottes Murugan!

image

Und in seinem Rücken führen natürlich wiedermal steile Treppen zu den Haupt-Höhlen hinauf.😅

image

Die Aussicht von oben auf die Stadt hinunter.

image

image

Im Innern der Höhle hat es dann hinduistische Schreine und Verkaufsstände nebeneinander.

image

Und die Makaken gehören einfach dazu.

image

Die Batu Caves sind sicher sehenswert, wenn auch für uns kein Highlight.

26. Januar 2017 Kuala Lumpur für Faule

Als Erstes ist es heute Morgen eine Challenge Frühstück zu kriegen. Am meisten Möglichkeiten gibt es im Sunya Einkaufszentrum gleich nebenan, aber die Shops öffnen erst um 10 Uhr. Da heisst es sich gedulden. Danach geniessen wir unseren Infinity-Pool auf dem Dach.

image

Das Wetter ist bedeckt, zwischendurch regnet es auch so richtig sturzflutartig. Irgendwie haben wir heute so gar keine Lust auf Besichtigungen. Das allererste Mal auf dieser Reise stellt sich bei uns so etwas wie eine leichte Reisemüdigkeit ein. Ist es weil wir in Kuala Lumpur gar nicht so richtig wissen was machen, oder ist es weil sich unsere Reise sowieso langsam dem Ende zuneigt? Wir wissen es nicht.
Auf jeden Fall spielen wir heute lieber eine Runde Billard im Hotel.
Und gucken uns staunend die Konsumtempel an, von denen es hier in Kuala Lumpur nur so wimmelt.

image

Und hier noch etwas für die kleinen und grossen Kinder unter unseren Lesern…😆

image

Am Abend dann geniessen wir wieder die Aussicht aus unserem grossen Studio-Fenster unter anderem mit Blick auf eine hell erleuchtete Moschee.

image

Da bald das chinesische Neujahr ist (übrigens beginnt das Jahr des Hahns) sehen wir auch  vereinzelt Feuerwerke.

25. Januar 2017 Kuala Lumpur Regalia Tower

Ein Taxi bringt uns morgens früh zum Bangkoker Flughafen, der Flug nach Kuala Lumpur ist dann kurz und unkompliziert. Dafür müssen wir an der Immigration sehr lange anstehen. Wollen die hier den USA Konkurrenz machen?😉
Schliesslich sind wir durch und nehmen den KLIA Express Zug nach KL Sentral. Bequem und mit einer halben Stunde Fahrzeit auch sehr schnell. Dann steigen wir um auf den Komuter Train. Hier ist es erstmal etwas tricky bis wir die richtige Linie finden, aber nach nur 3 Stationen sind wir dann an der Putra Station.
Dort folgen wir der Wegbeschreibung unseres Airbnb-Host Bavani und finden rasch den Regalia Tower.
Unser Airbnb-Studio befindet sich im 34. Stock!

image

Wow, diese Aussicht aus dem Fenster!

image

Wir sind etwas müde und legen uns erstmal hin.
Am Abend dann erkunden wir den Rest des Towers. Der Blick von unten hinauf.

image

Essen tun wir dann im obersten Stockwerk im Restaurant „Hemisphere“ im Nachbartower. Ziemlich edel der Laden und auch die Preise sind für Asien gehoben, aber das Essen ist lecker und die Aussicht phänomenal! Die weltberühmten Petronas-Tower im Zentrum!

image

Und das Beste: Auf dem Dach ist ein Infinity-Pool, den wir als Bewohner des Towers mitbenutzen dürfen! Im Vordergrund der Pool im Hintergrund die Skyline von Kuala Lumpur und das für 50 Fr. pro Nacht dank Airbnb. Was will man mehr?

image