21. Dezember 2016 Hobbiton

Heute müssen wir am Nachmittag unseren Camper in Auckland abgeben. Unsere Zeit in Neuseeland und somit auch unsere Camping-Abenteuer dieser Weltreise sind vorbei! Etwas wehmütig bin ich schon, denn Camping (egal ob im Camper oder Zelt) ist für mich einfach die genialste Reiseform, man ist unabhängig und meist mitten in der Natur! Perfekt! Bevor wir aber nach Auckland fahren, haben wir noch etwas vor: Wir besuchen in Matamata das Hobbiton Movie Set! Bereits das Visitor Center in Matamata hat sich architektonisch ganz dem Thema verschrieben.

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Da die Tour (man kann das Gelände nur geführt besichtigen) mit 80N$ pp nicht ganz günstig ist, hatten wir einen Besuch vom Wetter abhängig gemacht und siehe da: Es ist wunderbar schön und warm! Wir hatten am Vorabend gebucht und werden nun beim Matamata Visitor Center von dem Tourbus abgeholt. Vorsicht: Das Ganze ist eine riesige Touristenschleuse, darauf muss man gefasst sein!
Aber die Tour ist gut und witzig gemacht und man erhält viele Hintergrundinfos.

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Das hügelige Gelände gehört einem Farmer, der einen guten Riecher fürs Geschäft hatte. Nach dem Dreh von LotR, an dessen Ende sämtliche Kulissen wieder abgebaut wurden, bestand er beim Unterzeichnen des Vertrags für die „Hobbit-Trilogie“ darauf, dass die ganzen Kulissen permanent gebaut wurden. Und jetzt verdient er sich eine goldene Nase damit…
Faszinierend finde ich mit welcher (fast peniblen) Liebe zum Detail die ganze Anlage aufgebaut wurde.

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Da hängt neben der Türe noch der Fischfang oder liegt das Gemüse aus dem Garten (natürlich alles Requisiten, aber täuschend echt gemacht).

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Die Hobbitwohnungen sind übrigens dahinter zwar alle hohl, aber nicht eingerichtet. Die Innenaufnahmen wurden alle in den Weta Studios in Wellington gedreht.
Der Ausblick auf den See.

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Diese Hobbithöhle darf man betreten. Der Baum obendran ist übrigens künstlich. Es wird uns die Geschichte erzählt, dass der Regisseur Peter Jackson, als er den Baum dort stehen sah, nicht einverstanden war mit der Farbe der Blätter. So durfte eine Mitarbeiterin in 9 Tagen sämtliche Blätter neu bemalen… und das für einen Baum der vielleicht ein paar Sekunden in den Filmen zu sehen ist…
Wunderschön übrigens auch die Gestaltung der Anlage mit Blumen (und die sind echt☺!)

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Das ganze Jahr über sind unzählige Gärtner nur mit dessen Pflege beschäftigt. Trotz der vielen Touristen gelingt es den Machern dieses „Heile-Welt-Feeling“, welches Hobbingen ja repräsentiert, rüberzubringen.

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Ein paar Tage Erholungsurlaub in Hobbingen, das wäre doch was…😆
Da die Hobbits ja im Film viel kleiner bzw. die anderen Figuren viel grösser erscheinen müssen, gibt es die Hobbit-Höhlen in verschiedenen Massstäben.

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Unser Guide Belinda, welche übrigens die perfekte Hobbit-Grösse hat😆. In der LotR-Trilogie waren es noch 1.60cm (yeah, da hätte ich gerade noch gepasst☺), für die „Hobbit-Trilogie waren dann kleinere Menschen gefragt. Übrigens, viele sind aus Matamata und Umgebung und sind unglaublich stolz darauf.

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Ein Wegweiser führt uns zum „Green Dragon“, der letzten Station der Tour.

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Über die doppelte Steinbrücke verläuft der Weg noch an der Mühle vorbei. Ist das nicht idyllisch?

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Dann betreten wir den „Green Dragon“, das einzige Gebäude welches man auch innen ausgebaut hat und zwar zu einem urigen Pub mit gemütlich prasselndem Feuer. Ganz nach dem Filmvorbild.

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Hier kriegt jeder noch ein Getränk mit oder ohne Alkohol im Originalbecher serviert.

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Übrigens war auf unserer Tour Ursus Wehrli, bekannt als männlicher Part des Schweizer Komikerduo „Ursus&Nadeschkin“, mit dabei. Welch ein Zufall: Man reist um die halbe Welt und trifft dann ausgerechnet einen Promi☺. Er macht mit seiner Familie ebenfalls eine 10monatige Weltreise und war bereits in Thailand. Wo er noch hin will verrate ich nicht, damit er seine Ruhe hat…☺ In diesem Sinne: Was für ein „Hailight“😆…
Auch wenn der Tour-Preis hoch ist und man sich das Vergnügen mit zig anderen teilen muss, denke ich, dass sogar „Nicht-Tolkien-Fans“ diese Hobbiton Movie Set Tour geniessen könnten, vorausgesetzt es ist schönes Wetter.

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Als wir in Matamata zurück sind geraten wir plötzlich etwas in Stress, denn wir sind gut eine Stunde später dran als geplant und müssen ja noch bis Auckland fahren, den Camper dumpen, fertig packen, etwas putzen, tanken etc. etc.
Es wird zwar hektisch, aber dank guter Verkehrslage kommen wir rechtzeitig in Auckland bei der Campervermietung an. Alles ist i.O., nur die NZ-Dieselsteuer müssen wir noch nachzahlen wie vereinbart.
Ein paar Tage vorher hatten wir im Holiday Inn Express Airport, welches gleich in Laufdistanz zur Campervermietung liegt, ein Zimmer reserviert. Es ist zwar ziemlich teuer, aber da wir uns so zwei Taxifahrten sparen (Gratis-Shuttlebus zum Flughafen am nächsten Morgen früh), holen wir die Mehrkosten so fast wieder rein.
Das erste Mal seit langem fühle ich mich so richtig „underdressed“😆. Wir geniessen eine ausgiebige heisse saubere Dusche und anschliessend ein leckeres Essen im Hotel-Restaurant. Dann gehen wir früh schlafen, denn um 4 Uhr morgen früh fährt unser Shuttle zum Flughafen.

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19.+20. Dezember 2016 Raglan und Bridal Veil Falls

Gleich drei Nächte bleiben wir im chilligen Raglan. Es ist nicht nur das Surfermekka Neuseelands, sondern wirklich auch ein gemütliches, sympatisches kleines Städtchen. Das Wetter gibt nochmals alles: ein Tag Sonnenschein und dann wieder Regen wie aus Kübeln! So haben wir nicht nur die Surfstrände kennengelernt…

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… sondern auch zwei Restaurantempfehlungen für euch: Zum einen Gourmet-Pizza im Harbour View Restaurant, welche ganz besonders bei schönem Wetter auf der viktorianischen Terrasse mit einem Ginger Beer (alkoholfrei) schmeckt und zum anderen „The Shack“, ein kleines Cafe, wo alles Bio und das Essen super leckerer ist!
Also neben dem Essen wird natürlich gesurft…

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… und wir müssen aber auch noch ein paar Dinge erledigen. So schicken wir ein Paket nach Hause z. B. mit dem Neopren drin, den wir jetzt nicht mehr brauchen und Dingen wie das Mini-Stativ oder der Feldstecher, die wir bis jetzt rumgetragen aber noch (fast) nie benötigt haben. Das gibt Luft im Gepäck.
Hier noch ein paar Fotos von typisch neuseeländischen Dingen, die irgendwie noch gar keinen Platz im Bericht gefunden hatten (wie konnte ich nur:)):
Das Schaf😆! Natürlich allgegenwärtig, wenn wir auch vor allem im Norden fast mehr Kühe als Schafe gesehen haben.

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Der Silberfarn! Die Nationalpflanze Neuseelands, welche auch die inoffizielle Flagge Neuseelands ziert. Dreht man ihn um leuchtet er auf der Unterseite silbrig.

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Der wunderschön im Sommer blühende „New Zealand Christmas Tree“.

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Einen Ausflug machen wir noch als die Sonne mal scheint: Wir fahren zu den Bridal Veil Falls, auf deutsch „Brautschleier-Fälle“.
Er liegt ziemlich ausserhalb von Raglan. Zuerst quert man einen schimmernden Bach.

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Dann erreicht man den Kopf des Wasserfalls, wo man zum Ziel hinunterblicken kann.

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Dann führen über mehr als hundert Stufen zuerst zur Mitte…

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… und dann zum Fusse des beeindruckenden Wasserfalls.

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Zum Fotografieren haben wir mit dem Morgen die falsche Tageszeit erwischt, der Wasserfall liegt voll im Gegenlicht. Dafür verführt er uns wiedermal zu fotografischen Spielereien.😆

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18. Dezember 2016 Ruakuri Walk

Heute Morgen laufen wir dann noch den Ruakuri Walk, eine der abwechslungsreichsten Kurzwanderungen der Gegend hier. Man sieht verwitterte moosbewachsene Karstfelsen (kein Wunder hat Peter Jackson gerade hier seine LotR-Filme gedreht…)

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… es geht geduckt durch Tunnels (zusammen mit einer Studentengruppe, die gleichzetig hier unterwegs ist)…

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… erkundet dunkle Höhlen (Taschenlampe!)…

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… und folgt einem wilden Bach, welcher manchmal in Höhlen verschwindet und dann wieder auftaucht.

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Witzig, kurz (ca. 45 Min.) und erlebnisreich, so mögen wir Wanderungen doch am liebsten😆. Danach geht es weiter nach Raglan, DEM Surfermekka Neuseelands. Mehr dazu gibts im nächsten Teil.

17. Dezember 2016 Marokopa Falls inkl. Umgebung und Waitomo Caves

Heute fahren wir weiter nach Norden. Nach der eher langweiligen Fahrt gestern, kann heute der Streckenabschnitt des SH3 zwischen Urenui und Awakino nicht genug empfohlen werden! Er führt durch wunderschöne Landschaft kurvig bergauf und bergab und später schön der Küste entlang. Hier exemplarisch der Ausblick in die Bucht von Mokau.

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Es wird auch wieder wärmer, juhee! Nach Ankunft in Waitomo Caves brauchen wir zuerst mal eine Pause und stärken uns im nicht ganz günstigen aber empfehlenswerten Restaurant mit dem lustigen Namen „Huhu“. Wir buchen für 18 Uhr eine „Waitomo Caves Tour“ im Visitor Center und haben somit noch etwas Zeit übrig. So fahren wir zu drei Naturattraktionen ca. 30 Fahrminuten ausserhalb von Waitomo Caves. Die erste ist der Marokopa Wasserfall. Absolut wunder-wunderschön!!!

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Jetzt um 16 Uhr liegt er im besten Licht. Mitten in der herrlich grünen Natur und zu seinen Füssen ist ein Regenbogen zu sehen!

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Nicht verpassen! Er kommt in meine Top Five Wasserfall-Liste! Die Gegensätze sind hier riesig: Zum einen bahnt sich der Weg durch urigen  Regenwald….

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… kommt man oben hinaus locken saftige Wiesen.

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Als Nächstes statten wir der Piripiri Cave einen Besuch ab. Die wären nur für sich nicht unbedingt einen Besuch wert, liegen aber auf dem Weg.

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Wer in der Höhle etwas sehen möchte, sollte eine starke Lampe mitbringen. Der kurze Wanderweg hierhin ist jedoch ein Erlebnis, da man sich fühlt als würde man durch einen uralten verwunschenen Wald laufen. Wer Lord of the Rings gesehen hat, erwartet hier jederzeit Frodo um die Ecke kommen sehen…
Die Mangapohue Natural Bridge ist dann wiederum ein Must-Do. Man folgt einem Bach und dann führt der Weg über eine Hängebrücke.

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Der Weg führt über Boardwalks dem Wasser entlang.

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Dann erreichen wir die Natural Bridge. Es ist eine grosse Karsthöhle, dessen Inneres mal zusammengestürzt ist, nur die Decke und ein Brückenbogen dazwischen sind stehen geblieben.

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So ist eine Art natürliche hohe Kathedrale entstanden. In der Nacht soll man hier unzählige Glühwürmchen sehen.

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Blickt man hinten aus der Höhle sieht es bereits wieder so aus.

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Auf den Wiesen blühen wilde Fingerhüte.

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Schliesslich geht es zurück nach Waitomo Caves, wo wir für 18 Uhr ja die Waitomo Caves Tour gebucht haben. Durch ein Spezialangebot unseres Campervermieters zahlen wir nur für eine Person, denn der Eintrittspreis von 50N$ pro Person für 45 Min. wäre schon heftig gewesen. Fotografieren der Höhle war auf der ganzen Tour absolut verboten, aber ich kann euch sagen: Es lohnt sich! Die Tropfsteine sind schön beleuchtet. Aber für mich war nicht die Höhle an und für sich das Highlight, sondern die abertausend Glühwürmchen!!! Wir hatten das Glück eine kleine ruhige Gruppe (trotz Asiaten😆) zu sein und besonders die kleine Bootsfahrt mit den Glühwürmchen an der Decke, wie ein hell erleuchteter Sternenhimmel leuchtend, war sehr romantisch. Sogar die Kleinkinder schwiegen die ganze Bootsfahrt lang staunend und andächtig. Übernachten tun wir dann bequemerweise direkt auf dem Top10 Holidaypark im Ort. Denn morgen gibt es in der Nähe noch mehr zu entdecken…

16. Dezember 2016 Mt Taranaki

Heute verlassen wir den Grossraum Wellington wieder gen Norden. So toll wir Wellington auch fanden, wir sind nicht sicher ob wir diese lange Fahrt hin und zurück so nochmals machen würden (ausser natürlich man nähme dann in Wellington die Fähre auf die Südinsel!). Zwischen Wellington und dem Tongariro NP und auch jetzt entlang der Westküste hoch gibt es nämlich ausser endlosen Hügeln mit weidenden Schafen nicht sonderlich viel zu sehen.

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Unser Ziel heute ist der Surf-Highway 45 an der Westküste. Und tatsächlich: In Opunake finden wir einen Campground direkt an einer Surf Beach. Der Surf ist zwar nicht grandios, aber die Lage ist klasse und das Wetter zum Entspannen super, wenn auch nur im Windschatten genug warm.

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Laut Einheimischen ist dieses Auf und Ab mit Regen und Sonnenschein sowie die noch recht frischen Temperaturen für den Dezember hier typisch. Wer richtig warmes bis heisses Wetter möchte, sollte im Februar kommen.
Das Highlight dieser Gegend ist aber der Vulkan Mount Taranaki, mit seiner fast perfekten Kegelform. Er hüllt sich gerne mal in Wolken und so haben wir erst am nächsten Tag bei der Weiterfahrt die Chance ihn zu sehen.

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Hier hat es noch viele sehr typische kleine neuseeländische Orte bestehend aus ein paar Holzhäusern, vielen Kühen und Schafen, mit etwas Glück einem Pub oder Cafe und das wärs.☺

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15. Dezember 2016 Weta Cave und Te Papa Museum

Heute ist Museums-Wetter. Es ist trüb, regnerisch und sehr windig. Bereits gestern Abend haben wir für heute Morgen eine Workshop Tour durch die Weta Caves gebucht.

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Die Weta Studios sind die Filmstudios von Peter Jackson, dem Regisseur von „Lord of the Rings“ und „The Hobbit“. Die Filme wurden hauptsächlich hier in Neuseeland gedreht und wenn man durch das Land reist sind sie allgegenwertig.

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In den Weta Caves wurden die unzähligen Requisiten und Kulissen hergestellt und die Workshop Tour gewährt einem einen kleinen Einblick in diese Arbeit.

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Während der Workshop Tour darf nicht fotografiert werden, aber im kleinen Museum (welches vor allem ein Souvenirgeschäft ist) sind ein paar reizvolle Stücke, wie diese Hobbitfüsse☺, ausgestellt.

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Unglaublich, welche Arbeit und Detailverliebtheit dahinter steckt! Da ist schonmal eine Person ein paar Tage damit beschäftigt auf eine Perücke einzelne Haare zu nähen, nur damit diese echter aussieht…
Wir fanden die Tour ihr Geld wert. Natürlich ist sie vor allem für Fans der Trilogien interessant, aber sie gibt auch allgemein einen Einblick in die Welt hinter die Kulissen der Filmproduktion.
Die Studios liegen etwas ausserhalb der Stadt und so fahren wir nachher die schöne Strecke der rauen Küste Wellingtons entlang (hier hat es den Schildern nach in der Saison anscheinend sogar Pinguine!) zurück in die Stadt.
Heute Nachmittag besuchen wir das Nationalmuseum Te Papa.

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Ganz besonders interessant sind die Level 2, wo man viel zur Natur und Geologie der Inseln lernt, und Level 4, welches sich der Maori-Kultur widmet. Auf Level 2 wird sogar in einem Raum ein Erdbeben simuliert.
Leider ist im spannendsten Teil auf Level 4 das Fotografieren verboten. Aber ein paar Stücke wie dieses Ausleger-Kanu der Maori dürfen abgebildet werden.

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Wir lernen viel über die Maori-Kultur und deren Auseinandersetzungen mit den weissen Siedlern. Hier ein neu gestaltetes Versammlungshaus im Museum.

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Das viel schönere, alte, mit vielen kunstvollen Schnitzereien verzierte Versammlungshaus dürfen wir zwar barfuss betreten, aber nicht fotografieren. Man sollte unbedingt genug Zeit für dieses Museum einplanen (dessen Eintritt übrigens gratis ist!).

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Auch lädt ein gemütliches Cafe zum Verweilen ein.
Ein besonderes Schmuckstück noch zum Schluss: Der weltweit grösste je gefundene Ammonit der Welt!

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Was man in Wellington auch geniessen sollte: Die vielfältige Restaurant- und Pubszene! Vielleicht ein Grund das nächste Mal doch einen teuren Stellplatz direkt in der Stadt zu wählen?

14. Dezember 2016 Wellington

Als Erstes reservieren wir gleich auf einem CG im Vorort Porirua, ca. eine halbe Stunde vor Wellington, einen Stellplatz für 2 Nächte. Günstige Stellplätze sind rar um Wellington. Dann fahren wir Richtung Wellington, der „Windy City“, der Hauptstadt Neuseelands. Die Parksituation für Wohnmobile ist in Wellington nicht eben rosig und weil wir vorerst nicht fündig werden, steuern wir als Erstes den Aussichtspunkt auf dem Mt Victoria an. Achtung: Die eine Strecke hier hinauf ist sehr eng! Die Aussicht auf die Stadt ist aber toll!

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Danach werden wir schliesslich aber hinter dem Te Papa Museum fündig und da das Parken sowieso ab 3h 12N$ kostet, lösen wir eine gleich teure 12h Parkkarte.

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Wir haben Glück, das Wetter ist heute super und so verschieben wir den geplanten Museumsbesuch auf morgen. Im Visitor Center schlägt man uns einen hübschen Stadtrundgang vor, den wir gleich in Angriff nehmen.
Zuerst laufen wir der schön gestalteten Hafenpromenade entlang. Hier das Te Papa Museum, welches wir morgen besuchen werden.

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Dieser Schiffskran unten rechts im Bild hatte im 2. Weltkrieg den Hafen gerettet. Denn damit gelang es die Fracht eines angeschossenen amerikanischen Kriegsschiffs mit soviel Munition an Bord, dass es den ganzen Hafen in die Luft hätte jagen können, noch rechtzeitig von seiner gefährlichen Ladung zu befreien. Somit darf er hier, alt und rostig wie er ist, immer noch stehen.

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Die ganze Hafenpromenade ist hübsch angelegt und lädt zum Bummeln ein.
Auch ein Klavier steht bereit, welches alle die Lust haben dazu einlädt ihre Talente zu zeigen. Diese Idee kenn ich doch von irgendwoher☺…

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Die Strassen der Innenstadt schmücken dann zum Teil noch alte viktorianische Gebäude.

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Schliesslich erreichen wir die Talstation der Wellington Cable Car.

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Wellington ist vorwiegend an Hügel gebaut, also führt uns die Cable Car auf einen davon hinauf. Die Aussicht auf die Stadt und die Bucht (auf der anderen Seite beginnt ja die Südinsel Neuseelands) ist auch von hier aus ganz hübsch.

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Von hier oben aus führt unser Spaziergang durch den botanischen Garten der Stadt.

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Und wie immer in so tollen grossen Stadtparks könnten wir hier Stunden verbringen.

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Solche Parks bieten so viel Lebensqualität! Und anders als in Europa sind sie weder von Graffiti verschmiert, noch von Alkoholikern besetzt.

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Der Rosengarten begeistert mich einmal mehr. Eine Oase der Düfte und Farben! Natürlich haben wir auch das Glück genau zur richtigen Jahreszeit hier zu sein.

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Dann kommen wir in den Regierungsbezirk der Hauptstadt mit dem Parlamentsgebäude, wegen seiner eigenwilligen Form „Beehive“, Bienenstock, genannt.

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Das Pub für die Parlamentarier natürlich gleich nebenan😆…

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Als Letztes besuchen wir dann noch die alte St. Pauls Cathedral erbaut 1855 im neugotischen Stil.

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Eine wunderschöne kleine Holzkirche aus heimischen Hölzern.

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Und dann geht es über das alte Bahnhofsgebäude zurück zur Hafenpromenade. Ein schöner, durch die Fahrt mit der Cable Car auch gar nicht anstrengender, Spaziergang um die Stadt Wellington zu entdecken.

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