20.-25. Februar Mirissa

Unsere letzten Tage vor unserer Rückreise in die Schweiz verbringen wir im schönen Mirissa.

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Hier kann sowohl gesurft wie auch gebadet werden. Ein Geheimtipp ist Mirissa aber schon lange nicht mehr, auch hier hat der Massentourismus Einzug gehalten.

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Trotzdem geniessen wir diese letzten Tage in der Wärme hier nochmals in vollen Zügen!

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Auf den Felsen am Strand lassen sich wunderbar die Krabben beobachten.

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Und einen Geheimtipp haben wir trotzdem noch: Man halte sich bei unserer Unterkunft nach rechts anstatt nach links und folge dem Pfad bis ans Meer. Hier findet man einen einsamen Strand, welcher aber wegen grosser Steine nicht wirklich zum Baden geeignet ist.

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Folgt man dem Strand dann rechterhand gelangt man auf einen relativ steilen Pfad (gute Schuhe!) der herrliche Ausblicke bietet.

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Diesem folgen wir weiter…

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… bis wir eine kleine Anhöhe erreichen.
Und die Aussicht von hier oben durch die Palmen hindurch ist einfach wunderschön!

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Und mit diesen tollen Erinnerungen möchten wir uns nun verabschieden.
Am 25.2.2017 spät Abends wurden wir mit einem Taxi zum Airport in Colombo gefahren. Michael vergass noch seine Wanderschuhe darin, aber glücklicherweise musste der Fahrer gleich noch jemanden anderes abholen und war noch vor Ort!😥 Früh am Morgen startete dann unsere Emirates-Maschine nach Dubai und nach 7 Stunden Aufenthalt in Dubai und ein paar weiteren Stunden Flug betraten wir dann nach rund 9 Monaten Reise in Zürich wieder heimatlichen Boden!

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Wir möchten uns nun noch bei all unseren fleissigen Lesern des Blogs für eure Treue bedanken! Der Blog wird uns eine wunderbare Erinnerung sein und vielleicht in dem einen oder anderen Leser etwas Fernweh wecken! Wir haben uns unterwegs noch ein paar (nicht ganz ernst gemeinte😉😆) Gedanken zu unserer Rückkehr gemacht, die wir als Abschluss jetzt noch gerne mit euch teilen. Goodbye… and a lot of sun and flipflops in eurem Leben wünschen euch die Weltenbummler Vreni & Michael!

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20.-25. Februar Sounds of Nature Guesthouse Mirissa

Unsere lange Reise neigt sich langsam dem Ende zu. Ein komisches Gefühl! Unsere letzte Station ist Mirissa. Angeblich einer der schönsten Badeorte Sri Lankas. Auch hier haben wir eine Unterkunft etwas ausserhalb gewählt, das Sounds of Nature Hotel. Es liegt etwas abseits vom Strand, dafür ist hier der Name wirklich Programm! Der Ausblick von unserer Terrasse.

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Hervorheben möchten wir auch das hier wirklich hervorragende Frühstück. Als ein Gast (es ist nur ein kleines Guesthouse) Geburtstag hatte, gab es sogar Schokokuchen für alle!☺

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Zum ersten Haupt-Strandabschnitt sind es ca. 15 Min. zu Fuss einer vielbefahrenen  Strasse entlang oder 100-150 Rupien (je nach Verhandlungsgeschick😆) mit dem Tuktuk.

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Hier gegenüber liegt auch unser kleiner Lieblings-Roti-Shop (unbedingt Schoko-Banane probieren!) namens Maggie’s Roti Shop. Ein paar Tische, ein Koch, ein Kellner, das wärs. Das Essen ist günstig und super. Wenn es viele Leute hat, wird halt gewartet. Punkt.
Bei der Unterkunft rennen ständig Squirrels über die Terrasse und mindestens einmal täglich hat man Affenbesuch!

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Eine Affenhorde lebt hier in den Bäumen und ist super zu beobachten!

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17.-20. Februar Hikkaduwa – Jasmine Garden Beach Guesthouse

Unsere Rundreise mit Sameer neigt sich langsam dem Ende zu. Heute lernen wir noch seine Frau und seinen kleinen Sohn kennen. Sie fahren heute mit uns, da sie wie wir nun ein paar Tage zusammen am Meer verbringen wollen. Begleitet von englischen Kinderliedern ab CD und srilankesischen Wiegeliedern gesungen von Sameers Frau😊 erreichen wir dann den Küstenort Hikkaduwa, wo wir uns von Sameer verabschieden.
Wir beziehen ein Zimmer im Jasmine Garden Beach Hotel. Es liegt direkt am Meer.

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Es wird von freundlichen Einheimischen geführt und ist für srilankesische Verhältnisse blitzblank sauber.

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Unser Zimmer liegt zwar zur Strasse hin, aber laut ist es nicht. Das Guesthouse liegt an einem etwas ruhigeren Abschnitt des doch sonst sehr trubeligen Strandes. Das kommt uns gerade recht, da wir hier nun einfach ein bisschen unsere weitgereiste Seele baumeln lassen wollen ohne dröhnende Party-Musik bis nach Mitternacht.

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Der einzige Nachteil ist, dass Michael bis zur Surfbeach entweder 30 Minuten dem Strand entlang laufen oder ein Tuktuk nehmen muss. Es gibt Schlimmeres😉…
Auch die Restaurants sind etwas weiter weg. So richtig gut haben wir hier selten gegessen, aber die Lage der Beach-Restaurants mit dem hier anscheinend beliebten Beach-BBQ ist natürlich super!

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So haben wir die Tage hier gesurft (im Ranjith’s Beach Hut machen sie einen guten Preis für die Boardmiete und das Essen ist günstig und nicht schlecht!) und relaxt. Das Wetter war durchzogen, mal Sonnenschein, mal bedeckt. Schöne Sonnenuntergänge gab es aber einige zu bewundern!

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16. Februar 2017 Rainforest Lodge

Nach dem Ausflug werden wir wiederum mit dem Tuktuk (ein Auto schafft es niemals durch diese engen Gässchen!) zurück gebracht. Die Landschaft mit diesem intensiven Grün ist einfach herrlich!

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Dies ist übrigens der Blick eines Tuktuk-Gastes…

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In diesem Gefährt haben (wenn es wie heute sein muss😆) übrigens 4 Personen, 2 Reisetaschen und drei Rucksäcke Platz. Wir habens ausprobiert😊.
Denn auch zu unserem heutigen Hotel, der Rainforest Lodge (Achtung: es gibt hier in der Gegend ein paar die ganz ähnlich heissen!), gelangt man nur per Tuktuk.
Dafür ist es ein absolutes Juwel! Die Aussicht von unserem Zimmer!

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Unsere Terrasse. Man ist wirklich mitten im Regenwald!

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Ich hab mir gesagt, wenn ich einmal ein paar Tage Zeit für mich irgendwo im Nirgendwo brauche. Ich glaube, das wäre perfekt!

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Obwohl wir ja wiedermal absolutes Wetterglück haben! Im Regenwald regnet es ja bekanntlich gerne und oft, ob es dann immer noch so traumhaft hier ist?

16. Februar 2017 Sinharaja Rainforest

Heute geht es nun weiter in das letzte Regenwaldgebiet Sri Lankas. Da eine lange Strecke vor uns liegt, starten wir wiederum früh. Die Strasse führt kurz direkt dem Zaun des Uda Walawe NP entlang und so sehen wir gleich nochmals einen Elefanten grasen.

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Der heutige Abschnitt führt wunderschön über Bergsträsschen durch kleine Bauernsiedlungen. Laut Sameer sind die Leute hier aber nicht arm, da hier Zimt und Pfeffer gut wächst.

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Zum Eingang des Sinharaja Rainforests werden wir dann von einem freundlichen Tuktukdriver gefahren, der aber kein Wort Englisch sprach. Es ging so über verwinkelte, holprige Strässchen, dass wir uns bald einmal gefragt haben, wo wir schlussendlich wohl landen werden…
Bis wir dann tatsächlich bei einer kleinen Siedlung mit Mini-Restaurant stoppen, wo uns ein englischsprechender Guide in Empfang nimmt.

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Das Unesco Weltnaturerbe, den Sinharaja Regenwald, erkundet man zu Fuss. Es ist hier aber auch bei schönem Wetter sehr heiss und schwül. Man gerät ganz schön ins Schwitzen…😥 Und lange Hosen und gute Schuhe sind wegen den Blutegeln und sonstigen Krabbelviecher empfehlenswert.
Die Wege sind nur am Anfang so harmlos wie auf dem Bild, aber wir haben auch schon Schlimmeres gesehen…
Eine Riesenschnecke gleich beim Eingang.

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Man kann den Regenwald meines Wissens nur mit Guide besuchen, was auch sinnvoll ist, da diese ein geschultes Auge für kleine Bewohner des Waldes haben. Ein Prachtsexemplar von einem Tausendfüssler.

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Eine Känguru-Echse. Wegen ihren langen, angewinkelten Hinterbeine so genannt.

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Der Weg durch den dichten Regenwald.

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Ein Pump Nose Lizard. Ohne Guide hätten wir den weder gesehen, noch so gute Fotos hingekriegt.

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Eine grüne Viper. Ganz schön giftig…

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Wir durchqueren einen Bach. Ohne nasse Füsse oder Schuhe geht das nicht…

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Und gelangen zu einem hübschen Wasserfall, wo man auch Baden kann.

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Wir sehen auf unserer Tour noch viele weitere Tiere, auch wenn sich unser Guide etwas oft die Augen seiner Kollegen „leiht“😉. So z.B. dieses Riesen-Eichhörnchen hoch in den Bäumen.

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Die Tour durch den Regenwald war sehr schön, obwohl ich etwas von Kopfschmerzen geplagt wurde. Man sollte sich aber nicht vor Krabbeltierchen und drückender Hitze fürchten.

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Blutegel haben wir übrigens gesehen (sie sind viel kleiner und dünner als ich dachte), wir wurden jedoch beide verschont. Der Russe mit Sonnenbrand scheint besser als wir geschmeckt zu haben…😆

15. Februar 2017 Uda Walawe Nationalpark

Unsere letzte Safari führt uns in den Uda Walawe Nationalpark, berühmt für seine unzähligen Dickhäuter. Es regnet und unser Guide wäre bei diesem Regen wohl lieber zuhause geblieben😆. Aber uns macht so ein bisschen Regen nichts aus, wir sind es ja, welche im seitlich offenen Jeep sitzen, während er in der geschlossenen Fahrer-Kabine sitzen darf. Schon bald nach dem Eingang sehen wir auch schon unseren ersten Elefanten.

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Ist das ein Gerüttel… Viele Schlaglöcher, momentan halt auch mit Wasser gefüllt, zieren die Wege.

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Das obligate Foto meines Lieblingsvögelchens hier in Sri Lanka, dem Bee-Eater.

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Ein Papagei.

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Elefanten sehen wir einige, wenn auch nicht in grossen Herden sondern Einzeln oder in Zweier-oder Dreiergrüppchen. Hier eine Mutter mit Tochter.

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Für meinen Geschmack fährt der Fahrer fast ein wenig nahe an die Tiere heran. Als wir in Afrika auf eigene Faust auf Safari waren, haben wir wenn möglich stets grösseren Abstand eingehalten.

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Zwischendurch sehen wir einen Greifvogel, der wohl eben Beute gemacht hat. Das störte mich in diesem Park ein wenig: Vor lauter „Jagd“ auf die Elefanten, hatten die Guides gar kein Auge für andere, kleinere Tiere. Diesen hier hatte Michael erspäht.

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Eine Wasserbüffelkuh mit Kalb.

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Stimmungsbild mit Elefant… In den Gewässern tummeln sich Krokodile.

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Als dieser Bulle dann ziemlich zügig auf diese Jeeps losmarschiert, bin ich ganz froh nicht selbst darin zu sitzen…

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Ein Schwarzstorch.

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Wir sehen noch viele Elefanten, da jedoch wegen dem Regen einige Wege unpassierbar sind, wahrscheinlich immer in etwa wieder die gleichen…😉. So erfreuen wir uns an diesem Wasserbüffel-Gruppen-Schlammbad

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und später in unsere Unterkunft wiedermal an „Rice&Curry“😆.

15. Februar 2017 Bundala Nationalpark Teil 2

Die Affen hier im Park sind einfach ganz toll zu beobachten.

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Besonders hat es uns natürlich eine Mutter mit einem Babyäffchen angetan.

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Ein weniger später ein stolzer Fischadler.

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Schliesslich machen wir Frühstückspause am Meer.

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An diesem, bis auf ein paar Boote und Fischerhüttchen aus Holz, einsamen Strand kommt fast etwas Robinson Crusoe-Feeling auf.

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Das wilde Meer und wir…

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Hier gibt es keine Infrastruktur, nur blühende Kakteen…

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… und rötliche Sanddünen.

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In dieser Wildnis des Nationalparks wird leider auch oft verbotenerweise gewildert. Unser Guide zeigt uns frische Menschenspuren im Sand.
Auch dieser Park ist landschaftlich sehr schön und etwas speziell da ein Grossteil Sumpflandschaft ist.

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Schliesslich verlassen wir den Park, aber unser Fahrer will uns noch etwas anderes zeigen. Er fährt uns noch zur Lagunenlandschaft von Tissa.

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Und in den Bäumen entdecken wir unzählige Flughunde.

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Der Bundala Nationalpark ist etwas für Naturliebhaber, welche etwas Geduld mitbringen und nicht nur Leopard und Co. hinterherjagen wollen.