24. Januar 2017 Bangkok Chinatown

Da heute Nachmittag für mich noch ein Bewerbungsgespräch per Whatsapp Video Call ansteht, ist unser Programm nicht riesig. Das Frühstück im Hotel ist übrigens recht vielfältig, die Lage am Fluss gut, nur haben wir nur noch ein Zimmer zur Strassenseite hin erwischt. So ist es auch Nachts relativ lärmig, denn Bangkok schläft bekanntlich nie.
Wir beschliessen Chinatown zu besichtigen. Dahin nehmen wir wieder die orangene Fähre.

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Von der Fähranlagestelle kann man dann gut nach Chinatown laufen.

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Ein Gewirr an Läden, wo einfach alles angeboten wird, was man sich vorstellen kann. Zudem quetschen sich Karren, stinkende Mofas und unzählige Menschen durch die engen Gässchen.

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Shopping-Queens wären hier sicher begeistert, mir jedoch fehlt ein bisschen der Flair. Eigentlich nur ganz selten sieht man typische chinesische Läden. Sonst ist es einfach Kommerz pur.

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Schade, vielleicht hatte ich auch einfach nur falsche Vorstellungen.
Die Kabel der Stromversorgung wirken auf uns übrigens noch verwirrender als die vielen Gassen😉.

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Dann fahren wir mit der Fähre zurück zum Hotel.

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Neben dem Vorstellungsgespräch brauchen wir auch noch Zeit zum Packen, denn morgen geht es weiter nach Kuala Lumpur.

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23. Januar 2017 Bangkok Wat Pho

Als letzten Tempel heute besuchen wir den Wat Pho, der gleich in der Nähe liegt. Im Gegensatz zu anscheinend vielen anderen Touristen werden wir nicht von Schleppern belästigt, es hat auffallend viel Polizeipräsenz und viele trauernde, schwarzgewandete Thais auf den Strassen, die dem kürzlich verstorbenen König hier die letzte Ehre erweisen. Leider hat das Wetter zugezogen, so besichtigen wir als Erstes den grössten liegenden Buddha im Innern eines Gebäudes.

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Irgendwie sind die Ausmasse auf Bildern schwer zu vermitteln.

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Mehr goldene Buddhas als hier haben wir wohl nirgends gesehen…

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Wie so oft hier in Thailand wünschte ich mir jemanden, der mir mehr über die Hintergründe erzählen könnte. In Sri Lanka werden wir das besser machen.
Diese Figur hier zumindest (das verstehen wir für einmal) hat absolut nichts Anrüchiges an sich, veranschaulicht sie doch nur eine Position der traditionellen Thai-Massage.

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Nach unseren einschlägigen Erfahrungen mit dieser Massageart können wir nur bestätigen, dass es mindestens so weh tut, wie es aussieht…😉
Der Wat Pho hat eine national anerkannte Massageschule auf dem Gelände, wo man sich anscheinend gut massieren lassen kann. Nachdem Michael aber nach der letzten Massage ja blaue Flecken davongetragen hat, lassen wir es bleiben.
Noch mehr goldene Buddhas, ob stehend…

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… oder unter einem Bäumchen sitzend.

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Oder zwergenhafte, grimmig dreinblickende Steinfiguren.

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Auch der Wat Pho hat seinen Reiz.

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Und wie auch bei uns Zuhause müssen/dürfen die Schüler im Zeichenunterricht Gebäude abzeichnen.

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So entdeckt man doch auch in der Fremde immer wieder vertraute Szenen…

23. Januar 2017 Bangkok Königspalast

Danach besuchen wir zusammen mit vielen anderen Touristen den Königspalast. Auch wenn der Eintritt mit 500 B pro Person für thailändische Verhältnisse sehr teuer ist und wir schon viele Tempel gesehen haben, der Königspalast ist schon etwas Besonderes. Nirgends sonst sind die Sicherheitskontrollen (zum Glück hatten wir eine, mittlerweile kaum mehr leserliche, Passkopie dabei) und die Kleidervorschriften so streng. Obwohl diese je nach Wachmann anders ausgelegt werden: Zuerst werden wir mit unseren 7/8 Hosen zur Kleiderausgabe geschickt, dort werden wir dann aber durchgewunken… Entweder ist unsere Kleidung so o.k. oder sie hatten gerade nichts Passendes für uns.😊 Wer weiss das schon…
Nachdem wir endlich drin sind bewundern wir als Erstes die anschaulichen Wandmalereien.

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Auch mit neckischen Details…

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Die Anlage ist sehr weitläufig, man sollte schon ein paar Stunden dafür einplanen.

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Der Besuch des Wat Phra Khaeo mit dem legendären Smaragdbuddha war eher enttäuschend. Um einen kurzen Blick auf den unscheinbaren kleinen Buddha (der gar nicht aus Smaragd sondern aus Jade besteht) zu werfen muss man dichtgedrängt Anstehen, es riecht nach Käsefüssen, da alle die Schuhe ausziehen müssen, und fotografieren ist verboten. Für Gläubige sicher ein Muss, für uns ganz klar keines.

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Aus irgendeinem Grund haben sich dann eine Menge Mönche auf einer Treppe postiert und lassen sich fotografieren.

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Und noch mehr Impressionen. Beim Eingang kann man sich eine Broschüre schnappen, welche sogar auf Deutsch die verschiedenen Gebäude erklärt. Leider habe ich sie nicht mehr, darum ohne Worte.

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Am Schluss laufen wir dann noch an dem Teil des Palastes vorbei, welcher für die Öffentlichkeit gesperrt ist.

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Fazit zum Königspalast: Mit der Fähre anreisen, Ausweispapiere, korrekte Kleidung und viiiel gute Nerven und Geduld mitbringen, sich nicht über laute und rempelnde chinesische Reisegruppen aufregen und dann kann man es geniessen.😆

22.+23. Januar 2017 Bangkok Wat Arun

Ein Minibus bringt uns für wenig Geld (70B pro Person) von Ayutthaya nach Bangkok. Das funktioniert so, dass man einsteigt und dann wird gewartet bis der kleine Bus voll ist. Erst dann wird losgefahren. Es gibt keinen Kofferraum, darum müssen wir für unser Gepäck einen Zusatzplatz bezahlen. Wir sind die einzigen Farangs (Ausländer) im Bus. Er fährt uns zur Southern Bus Station, wo wir ein Taxi nehmen. Dabei nie diejenigen Taxifahrer nehmen, die heftig winken, sondern den Taxifahrer selbst aussuchen und anhalten. Oft sind die älteren Semester die vertrauenswürdigeren😊. So hatte ich das Glück gleich auf einen zu stossen, welcher ohne grosse Diskussion bereit war das Taximeter einzuschalten und mir blieb das zähe Verhandeln um den Preis erspart. Wir bezahlten mit Taximeter dann nur gerade die Hälfte des anscheinend üblichen Verhandlungspreises.
Wir haben ein Zimmer für 3 Nächte im New Siam Riverside Hotel am Fluss gebucht. Es liegt nahe am, aber nicht mitten im, Trubel. Und der grösste Vorteil ist: Da es direkt am Fluss liegt ist die nächste Fähranlegestelle nicht fern. In Bangkok ist man nämlich am schnellsten und günstigsten auf dem Fluss mit der Fähre unterwegs.

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Und wenn man darauf achtet mit derjenigen mit der orangen Flagge zu fahren (diejenige welche auch die Einheimischen benutzen) dann bezahlt man unschlagbare 15 B pro Person pro Fahrt egal wie weit man fährt. Es kann an Bord bezahlt werden. Da es keine Durchsagen gibt, informiert man sich am Besten vorab in welche Richtung man muss und an welcher Nummer man aussteigen muss.
Wir fahren just am 23. zuerst an der Nummer 9 (Königspalast) vorbei, aber kein Problem, dann besuchen wir halt zuerst den Wat Arun an der gegenüberliegenden Flussseite, welches die nächste Haltestelle ist. Er wird momentan renoviert.

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Bonsai am Fluss in Grossformat.

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Natürlich goldene Buddhas in Hülle und Fülle.

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Und dann der Eingang von zwei mächtigen Oger flankiert.

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Die jungen Mönche beim Mittagsmahl.

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Und steinerne Figuren, die mich irgendwie an die Schildbürger erinnern…😆

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19.-21. Januar 2017 Relaxing in Ayutthaya

Die nächsten Tage geht es zurück nach Ayutthaya zum Relaxen. Für nur drei Tage lohnt es sich nicht mehr gross im Land herumzureisen und zudem haben wir so einiges zu Organisieren. Danach folgen mit Bangkok und Kuala Lumpur zwei Aufenthalte in Grossstädten, die meist eher hektisch und intensiv sind. Also geniessen wir die drei Nächte im hübschen „Baan Tepbitak“ mit der sehr hilfsbereiten Besitzerin Rita.

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Hierher fahren wir übrigens von Pak Chong mit dem Zug. Dieses Mal in einem unklimatisierten, etwas klapprigen Exemplar für gerade mal 80 Rappen bei 2,5h Fahrzeit! Ein besonderes Erlebnis, das man sich nicht entgehen lassen sollte. Ständig wandeln unzählige fliegende Händler durch das Abteil, welche lautstark die verschiedensten Dinge, von Getränken über Nudelsuppe bis blinkende Pokemonplüschtiere anbieten. Da es keine Durchsagen gibt, muss man sich halt durchfragen und erhält immer ein freundliches Lächeln und zuletzt oft auch von irgendjemandem eine Antwort. Je nach Leidensfähigkeit sind 2,5h in einem unklimatisierten Zug gerade noch erträglich.
Lange können wir in Ayutthaya dann trotzdem nicht auf der faulen Haut sitzen und lassen uns von Rita eine nette Tuktuk-Fahrerin organisieren. Zuerst fährt sie uns zum Wat Yai Chai Mongkon.

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Die Anlage von oben.

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Die beeindruckende Stupa.

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Danach werden wir zum Wat Lokayasutharam gefahren. Hier ist vor allem der orangegewandete liegende Buddha sehenswert. Mit gut 40 Meter Länge ist er ganz schön gross.

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Und überdimensionale Füsse hat er auch.😆

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Auch das Wat Phra Si Sanphet besuchen wir noch kurz, mussten wir doch das letzte Mal wegen starkem Regen unsere Radtour hier abbrechen. Sieht doch bei Sonnenschein viel besser aus, oder?

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Wer die Lara Croft Games kennt: Hier haben sich die Spiel-Designer ziemlich sicher inspirieren lassen. Und Michael muss wiedermal für den Grössenvergleich hinhalten.

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Wir wandeln noch etwas im Abendlicht durch die Ruinen und werden dann von unserer Tuktuk Fahrerin ins Restaurant „Malakor“ gebracht.

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Wir haben wohl in Nordthailand zu oft traumhaft gegessen, auf jeden Fall sind wir hier eher enttäuscht. Wir lassen für die Heimfahrt nochmals unsere Tuktuk-Fahrerin rufen, welche sich dann bei Ankunft tatsächlich weigert für diese Fahrt nochmals Geld von uns zu nehmen. Unglaublich!

18. Januar 2017 Khao Yai Nationalpark Teil 2

Hier sieht man uns mit dem Guide JJ rechts im Bild gebannt ins Gebüsch starren. Noch ein Gibbon zu sehen?

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Oder gar ein Bär? Diese Tatzenspuren im Baum beweisen dessen Anwesenheit aber zu Gesicht bekommen wir keinen.

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Dann machen wir uns auf die Suche nach Elefanten und laufen über eine Ebene.

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Wir sehen zwar Spuren und grosse Elefantenhäufchen en masse aber keine Elefanten. Wo habt ihr euch nur versteckt?

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Dann gibts Mittagessen und gleich neben dem Restaurant wird diese Schlange entdeckt. Ein Zufall? Ich bin mir nicht ganz sicher, ob die nicht aus Plastik ist…😜

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Dann gibt es vorerst etwas Abwechslung zum Tierspottingprogramm. Wir besichtigen einen Wasserfall. Und zwar der aus dem Film „The Beach“ mit Leonardo di Caprio. Erinnert ihr euch? Also ich nicht😆… Hübsch ist er trotzdem. Man kann auch zu ihm runterlaufen, über Treppen natürlich.

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Was fotografieren denn die Leute hier mitten ins Nichts? Dann sehen wir es auch: eine ganz schön grosse Spinne!

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Und der nächste Wasserfall wartet auch bereits auf uns.

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Der ist nun so richtig schön und beeindruckend, nur geht es wieder über unzählige, steile Treppenstufen runter. Ich krieg noch ne Treppenphobie😆…

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Zwei Abenteurer in sexy Stulpen, da hätte der Fotograf doch auch nett sein und das Bild etwas weiter oben ansetzen können😁.
Danach machen wir uns nochmals auf die Suche nach den Elefanten. Aber es will einfach nicht sein. Wir sehen zwar in der Dämmerung noch zwei Stachelschweine rumrennen (sorry, keine scharfen Bilder), aber die Elefanten hatten heute wohl etwas anderes vor. Ist halt Natur, kein Zolli!

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Der Tag mitten in der Natur war zwar kein Highlight aber trotzdem sehr schön und eine tolle Abwechslung zu den Tempeln.

18. Januar 2017 Khao Yai Nationalpark Teil 1

Heute Morgen geht es früh los. Die Anfahrt in den Khao Yai NP von Pak Chong aus ist lang. Gleich am Anfang werden wir mit diesen sexy Stulpen ausgestattet. Diese sollen uns im Dschungel von ekligen Blutegeln schützen.

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Unser erster Stop: Ein Aussichtspunkt.

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Durch den Dschungel führt uns JJ, eine kleine resolute Einheimische, stets mit einem coolen Spruch auf den Lippen und mit einem grossen Teleskop bewaffnet. Mit diesem und ihrem Sperberblick entdeckt sie für uns schon bald Tukane im Geäst.

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Wir machen uns zuerst auf die Suche nach Gibbons. Obwohl wir uns tapfer durch den Dschungel kämpfen (JJ nimmt gerne auch mal nicht den offiziellen Pfad) und JJ täuschend echt den Gibbon-Ruf nachmacht, sind wir vorerst nicht erfolgreich. Wir sehen dafür einen Eisvogel…

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… und ein weisses Hörnchen.

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Auch einen Wasserwaran bekommen wir wieder zu Gesicht.

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Eine Hängebrücke im Dschungel…

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… und Rehe! Einfach schräg😀.

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Dann, nach langem Suchen, entdeckt JJ doch noch einen schlafenden Gibbon für uns in den Baumwipfeln.

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Als Nächstes spüren wir ein schwarzes Hörnchen auf. Dieses Mal bevor JJ es sieht. Tataaa…😊

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