Der Countdown läuft…

So, in genau einer Woche geht es los! Dann sitzen wir bereits im Flieger nach Las Vegas! So richtig realisieren tun wir es noch nicht, irgendwie fühlt es sich immer noch surreal an. Aber freuen tun wir uns wahnsinnig!

Wie sieht unsere Anreise aus? Wir werden am 1. Juni in aller Herrgottsfrühe von Hansjörg und Rita an den Flughafen Zürich gefahren. Vielen Dank ihr zwei, ihr seid einfach grossartig! Dann geht es mit der Swiss nach Frankfurt, dort wird hoffentlich mal nicht gestreikt und wir erwischen den Flieger mit Condor nach Seattle. Dort erwartet uns die Immigration, die ja anscheinend momentan stets überlastet sei. Wir haben aber mit 4.40h Aufenthalt ins Seattle mehr als genug Zeit eingeplant (hoffen wir zumindest ;-). Mit Alaska Airlines ist es dann nur noch ein Katzensprung nach Las Vegas, wo wir voraussichtlich um 19 Uhr Ortszeit ankommen sollten. Danach übernehmen wir noch am Flughafen unseren SUV, bevor wir dann ins Luxor Hotel fahren und wahrscheinlich todmüde noch kurz was futtern, bevor es in die Heia geht.

Wir werden uns dann melden, ob alles so schön reibungslos geklappt hat ;-).

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Oberste Weltreise-Direktive

Nichts ist uns wichtiger und wertvoller als unsere Gesundheit und unsere gegenseitige Freundschaft und Liebe! Deshalb wollen wir auf unserer Reise dies bei allen Entscheidungen und Erlebnissen ins Zentrum stellen und danach leben! Und natürlich nicht vergessen: Just relax and enjoy!

Die Wohnung ist im Trockenen

Wir haben es schon fast nicht mehr geglaubt, aber es hat tatsächlich noch geklappt: Wir haben für unsere Wohnung Untermieter gefunden! Yves, Corina, Vincent und ab September ein weiterer kleiner Familienzuwachs heissen wir herzlich bei uns willkommen und vertrauen euch ab 1. Juni 2016 für 9 Monate unsere Wohnung an.

Detailplanung

So ganz ohne Planung und Vorbuchungen werden wir doch nicht starten können. Sowohl unsere erste Destination die USA wie auch Australien, dessen Regenzeit wir bei der Planung umschiffen müssen, lassen nicht gerne Gäste ins Land, welche über kein Weiterreiseticket verfügen. Und so müssen wir einige Flüge bereits vorbuchen. Da wir zudem das Red Center und Westaustralien mit einem 4×4 Camper bereisen wollen und diese Camper gerne mal rasch ausgebucht sind, müssen wir auch hier vorbuchen. Neben den Flügen, Campern, Mietautos und der jeweils ersten Nacht vor Ort muss man für diese beiden Länder zudem auch ein Visum beantragen. Unsere vorläufige Reise sieht also so aus:

-5 Wochen Südwesten USA inkl. Highway No. 1 mit Zelt und Mietwagen
-4 Wochen Hawaii (2 Wochen Kauai und 2 Wochen bei unseren Freunden auf Oahu)
-4 Wochen Ostküste Australien mit einem Spaceship Camper
-2 Wochen Bali (auch aus Visumsgründen Australien)
-9 Wochen Red Center und Westküste Australien mit 4×4 Camper

Der Rest lassen wir bewusst noch offen, auf der Wunschliste würden aber stehen: Neuseeland, evt. Südsee, ein paar Tage Singapur, evt. Thailand, Vietnam oder ein anderes ostasiatisches Land, Sri Lanka, Südafrika/Namibia. Mal gucken wo es uns dann noch hinverschlägt! Und? Neugierig? Dann freuen wir uns wenn ihr manchmal virtuell mit uns reist☺! Bald geht es los!

Eine Weltreise – die Vorbereitungen

Die meisten meiner Kollegen denken bei den Vorbereitungen einer Weltreise vor allem an so schöne Dinge wie: Genüssliches Stöbern in Reiseführern, buchen von Unterkünften, planen von Aktivitäten… Seid ihr bereit für die Wahrheit? Dafür haben wir im Moment praktisch keine Zeit! Einerseits hat uns der Job fest im Griff. Und andererseits gibt es riesige To-do-Listen von meist administrativen Dingen die vor einer so grossen Reise noch erledigt werden müssen, die nichts aber auch gar nichts mit der eigentlichen Reiseplanung zu tun haben.Ein äusserst zeitaufwändiges Thema sind z.B. die Versicherungen. Mühsam, aber wichtig! Dann müssen Vollmachten erteilt, Kreditkarteninstitute informiert, Impfungen gemacht werden etc. etc. Zum Glück gibt es das Internet, wo sich Gleichgesinnte austauschen. Und darum möchte ich hier ganz einfach ein paar informative Seiten zu diesen Themen verlinken:

To-do-Liste

(auf unserer Liste stehen jedoch noch viel mehr Dinge, wie z.B. Geburtstagsgeschenke für Gotte/Göttikinder organisieren und so einiges mehr. Also selber ergänzen ist unabdingbar!)

oder hier eine weitere To-do-Liste einer Weltreisenden.

Hier alles zum Thema Versicherungen

Also, es gab und gibt immer noch viel zu tun! Packen wir es an!

Eine Weltreise – die Kompromisse

Im Vorfeld einer so grossen Reise ist nicht immer alles nur „Friede-Freude-Eierkuchen“. Im Gegenteil: Manch schlaflose Nacht liegt hinter mir (mein Liebster hat da eindeutig den stabileren Schlaf). Vor allem hat mir zu schaffen gemacht, dass ich meinen Job, den ich sehr mag, kündigen musste. Nachdem Michael den unbezahlten Urlaub ohne Probleme bewilligt bekam, stand für uns ausser Frage, dass wir die Gelegenheit nutzen werden. Aber ganz so einfach ist mir der Schritt dann doch nicht gefallen. Es liegt wohl in der Natur der Dinge, dass sich frau auch mehr Gedanken über mögliche Konsequenzen macht. Neues Wagen, heisst auch Altes loslassen! Sicherlich wird dies uns auf der Reise nicht immer leicht fallen. Ich werde meine Familie und Freunde sicher vermissen, werde mich eventuell sogar ab und zu nach Hause wünschen (wo es leckeres Brot und guten Käse gibt 🙂 ) oder mich fragen wie es um meinen geliebten Garten steht. Aber nun ja: Eine besser  Übung Zuversicht und Gelassenheit gegenüber allem was das so kommen mag, zu trainieren gibt es nicht. Also, auf guten Schlaf und ganz viel Gelassenheit!

Eine Weltreise – die Kosten

Nein: Wir haben nicht im Lotto gewonnen und ja: Eine Weltreise ist natürlich nicht gratis. Aber sie muss auch nicht wahnsinnig teuer sein. Es kommt sehr auf verschiedene Faktoren an.

Einerseits kann man eine Reise so planen, dass sie weniger teuer wird indem man einen günstigen Reisestil wählt. Unser Ziel ist es z.B. möglichst viel zu campen (was wir sowieso für die schönste Reiseart halten!) und somit auch oft selber zu kochen . Wir wollen „einfach leben“ (-> dabei könnt ihr jetzt je nach Belieben das erste oder zweite Wort betonen 😉 ).

Zelt

So schön kann günstiges Reisen sein…

Sicher werden wir ab und zu auch einen Ausflug machen oder eine Sehenswürdigkeit besuchen, aber vor allem wollen wir die Gegenden auf Wanderungen erkunden und dies kostet meist rein gar nichts. Dann kann man günstigere Reiseländer wählen: Hier sind wir nicht ganz so konsequent, da mit Hawaii und Australien zwei teure Gegenden auf der Must-do-Liste stehen, aber da wir ja danach flexibel sind, können wir immer noch von unterwegs entscheiden ob wir dann länger in Asien bleiben (günstig!) oder doch noch Neuseeland und/oder z.B. Namibia (teuer!) einbauen. Das Budget für Unterwegs muss also pro Reiseland gemacht werden, wobei man die Kosten ca. vierteln soll: 1/4 Übernachtungen, 1/4 Essen, 1/4 Transport und 1/4 Übriges (Sightseeing etc.). Und dann ca. 20% dazurechnen für Unvorhergesehenes. Ich bin gespannt, ob sich das für uns so in etwa anwenden lässt. Als weitere Spar-Möglichkeit kann man versuchen, die Fixkosten zu Hause möglichst niedrig zu halten. So möchten wir unsere Wohnung untervermieten (leider bisher erfolglos -> Update: hat doch noch geklappt! 🙂 ), wir künden Abos, checken Versicherungen usw.

Andererseits hier einfach mal zur Veranschaulichung, für was man unser Weltreise-Budget für nicht ganz 10 Monate auch noch so ausgeben könnte (nicht auf den Franken belegbar 😉 ): einen günstigen Neuwagen (o.k., zum Teil kosten auch schon nur die Felgen soviel), die Umgebungsgestaltung eines Gartens durch Fachkräfte, 12 Jahre eine Putzfrau, Designermöbel, eine anscheinend durchschnittliche Hochzeit, eine Scheidung, einen Kleiderschrank voll Schuhe und Kleider die man nicht braucht und vieles mehr. Und wer es nun tatsächlich mal nachrechnen möchte: 20 Jahre 1 Päckchen Zigaretten pro Tag (und dabei haben wir mitberechnet, dass das Päckchen damals noch etwa die Hälfte kostete!) Liebe Eltern, erzählt das mal euren Kindern: Nichtrauchen zahlt sich aus :-)!